Zum Hauptinhalt springen

Was ist ein Fonds?

Ein Fonds ist eine Art Korb, in dem sich verschiedene Wertpapiere wie Aktien, Anleihen oder Geldbestände in unterschiedlichen Währungen befinden. Gäbe es keinen Fonds, müsste man jede Aktie oder jedes andere Wertpapier einzeln erwerben und dafür sorgen, dass alles zueinander passt. Dazu haben die meisten Menschen verständlicherweise keine Lust und Zeit. Deshalb ist es einfacher, den ganzen Korb zu kaufen und die Auswahl der Wertpapiere dem Fondsmanager bzw. der Fondsmanagerin zu überlassen. So wird die Person bezeichnet, die sich um die Zusammensetzung des Korbes (Fonds) kümmert.

Analogie: (Wertpapier-) Fonds = Suppe
Die Suppe (der Fonds) besteht aus verschiedenen Zutaten und Gewürzen (Wertpapieren). Wer nicht selber kochen möchte, geht ins Restaurant (Fondsmanager:in) und bestellt sich eine Suppe (Fonds).

Wenn du mehr über die Vor- und Nachteile eines Investmentfonds erfahren möchtest, dann schau dir unser Video an.

Was ist ein:e Fondsmanager:in?

Ein:e Fondsmanager:in oder Portfoliomanager:in, kümmert sich um die Zusammensetzung eines Fonds. Er oder sie sorgt dafür, dass durch die effiziente Auswahl der einzelnen Fondsbestandteile wie Aktien, Anleihen und unterschiedlichen Währungen, ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Risiko (Verlust) und Ertrag (Gewinn) entsteht, welches Anlegenden zugute kommt.

Analogie: Fondsmanager = Koch
Der Koch (Fondsmanager) sorgt durch die richtige Auswahl und Dosierung der Zutaten (Wertpapiere) dafür, dass die Suppe (der Fonds) gut schmeckt.

Was sind Aktien?

Aktien sind Wertpapiere, die Anteile eines Unternehmens, bzw. einer Aktiengesellschaft verkörpern. Als Käufer:in einer Aktie, als Aktionär:in, gehört einem somit ein kleiner Teil des jeweiligen Unternehmens. Die Aktie ist der sogenannte Anteilsschein, das Zertifikat, welches bestätigt, dass man Miteigentümer:in der Gesellschaft ist.

Aktionäre und Aktionärinnen sind vom Gewinn und Verlust des Unternehmens direkt betroffen: Wenn die Geschäfte gut laufen, profitieren sie von der Dividende. Sollte das Unternehmen jedoch Verlust machen, fällt dies gleichermaßen auf die Aktionäre und Aktionärinnen zurück: Bei einer Insolvenz zum Beispiel erleiden sie oftmals einen Totalverlust oder stehen mit fast wertlosen Aktien da.

Mehr über Aktien erfährst du in unserem Video.

Was sind Anleihen?

Staaten wie Deutschland, Italien oder Kanada benötigen Kapital, um ihre Haushalte oder andere Projekte zu finanzieren. Über die Ausgabe von Staatsanleihen am Kapitalmarkt leihen sie sich Geld.

(Staats-)Anleihen oder auch Renten genannt, sind somit eine Art von Kredit, welchen Staaten oder Länder ausgeben, um sich mittel- oder langfristig Kapital zu beschaffen.

Die Anleihen bringen ihren Inhaber:innen einen festgelegten Zinsertrag, der zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgezahlt wird.

Mehr zum Thema Anleihen erfährst du in unserem Video.

Warum verwendet ihr keine ETFs?

ETFs sind ein wichtiger Schritt in Richtung Kostenoptimierung für die Kapitalanlage. Dennoch besitzen sie auch Schwächen, beispielsweise erhöhte Transaktionskosten sowie eine eingeschränkte Handelbarkeit (Liquidität). Zwar sind monatliche oder wöchentliche Anpassungen des Portfolios mit Hilfe von ETFs durchaus möglich, allerdings erfordert die Risikosteuerung im Evergreen Stable World Fund häufig eine tägliche Anpassung, insbesondere in kritischen Marktphasen.

Unsere Strategien verzichten daher bewusst auf ETFs und setzen stattdessen auf flexiblere und oft kostengünstigere Alternativen. Einige unserer Investmentstrategien beinhalten den Evergreen Stable World Fund als Bestandteil der Portfoliosteuerung. Dieser nutzt für das Risikomanagement börsengehandelte Futures, wie sie seit Jahrzehnten erfolgreich im institutionellen Bereich eingesetzt werden. Diese ermöglichen ein zielgerichtetes, präzises und liquides Risikomanagement, das in vielen Fällen sogar günstiger ist als der Einsatz von ETFs.

Der Verzicht auf ETFs hat noch einen weiteren Vorteil, denn wir haben vollen Einfluss darauf, was in unseren Fonds enthalten ist und was nicht. Die Fondszusammenstellung erfolgt handverlesen und die Auswahl der Wertpapiere richtet sich nach strengen Nachhaltigkeitskriterien.

Was ist ein Future?

Futures gehören zur Gruppe der Derivate, die vor allem der Absicherung gegenüber Marktschwankungen – also als Schutz vor Preisänderungen – dienen. Im Gegensatz zu anderen Derivaten, sind Futures unbedingte, also verpflichtende Termingeschäfte.

Bei dieser Art des Termingeschäfts verpflichtet sich ein:e Käufer:in eine Ware an einem vorher festgelegten Termin zu einem bestimmten Preis zu kaufen. Genauso verpflichtet sich auch der Verkäufer oder die Verkäuferin die Ware zu den ausgemachten Bedingungen abzugeben. Ursprünglich stammen Futures aus der Landwirtschaft: Mit Hilfe dieser Terminkontrakte konnten sich Bauern zum Beispiel vor möglichen gedrückten Marktpreisen absichern, indem sie im Voraus mit einem Käufer oder einer Käuferin abmachten, zu welchen Konditionen sie ihre Ernte verkaufen werden.

Heutzutage fällt der Begriff in den Bereich der Finanzwirtschaft, wo Futures genutzt werden, um Indizes abzubilden, ähnlich wie ETFs. Im Grunde zeigen ETFs und Futures eine vergleichbare Index-Performance, allerdings fallen bei ETFs höhere Kosten an, die sich negativ auf die Rendite auswirken. Bei Futures sind diese Kosten deutlich geringer, daher sind sie bei professionellen Anbieter:innen ein beliebtes Produkt, um in Aktienindizes zu investieren.

Für Privatanleger:innen ist es in der Regel nicht ratsam in Futures zu investieren, da es verschiedene Spezifikationen zu beachten gibt. Wenn man diese Spezifikationen jedoch kennt und versteht, ist der Future eine vorteilhafte Alternative zum ETF-Investment in Aktienindizes. Wir nutzen in unserem Evergreen Stable World Fund ausschließlich Aktienindex-Futures, um Aktieninvestments zu tätigen.

In unserem Video erfährst du noch mehr über Futures.

Hast du noch weitere Fragen?

  • Ruf uns an: +49 341 2425 0070
  • Montag bis Freitag
  • 09:00 bis 17:00 Uhr