
Was können wir für dich tun?
Grundlagen
Was ist ein Fonds?
Ein Fonds ist eine Art Korb, in dem sich verschiedene Wertpapiere wie Aktien, Anleihen oder Geldbestände in unterschiedlichen Währungen befinden. Gäbe es keinen Fonds, müsste man jede Aktie oder jedes andere Wertpapier einzeln erwerben und dafür sorgen, dass alles zueinander passt. Dazu haben die meisten Menschen verständlicherweise keine Lust und Zeit. Deshalb ist es einfacher, den ganzen Korb zu kaufen und die Auswahl der Wertpapiere dem Fondsmanager bzw. der Fondsmanagerin zu überlassen. So wird die Person bezeichnet, die sich um die Zusammensetzung des Korbes (Fonds) kümmert.
Analogie: (Wertpapier-) Fonds = Suppe
Die Suppe (der Fonds) besteht aus verschiedenen Zutaten und Gewürzen (Wertpapieren). Wer nicht selber kochen möchte, geht ins Restaurant (Fondsmanager:in) und bestellt sich eine Suppe (Fonds).
Wenn du mehr über die Vor- und Nachteile eines Investmentfonds erfahren möchtest, dann schau dir unser Video an.
Was ist ein:e Fondsmanager:in?
Ein:e Fondsmanager:in oder Portfoliomanager:in, kümmert sich um die Zusammensetzung eines Fonds. Er oder sie sorgt dafür, dass durch die effiziente Auswahl der einzelnen Fondsbestandteile wie Aktien, Anleihen und unterschiedlichen Währungen, ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Risiko (Verlust) und Ertrag (Gewinn) entsteht, welches Anlegenden zugute kommt.
Analogie: Fondsmanager = Koch
Der Koch (Fondsmanager) sorgt durch die richtige Auswahl und Dosierung der Zutaten (Wertpapiere) dafür, dass die Suppe (der Fonds) gut schmeckt.
Was sind Aktien?
Aktien sind Wertpapiere, die Anteile eines Unternehmens, bzw. einer Aktiengesellschaft verkörpern. Als Käufer:in einer Aktie, als Aktionär:in, gehört einem somit ein kleiner Teil des jeweiligen Unternehmens. Die Aktie ist der sogenannte Anteilsschein, das Zertifikat, welches bestätigt, dass man Miteigentümer:in der Gesellschaft ist.
Aktionäre und Aktionärinnen sind vom Gewinn und Verlust des Unternehmens direkt betroffen: Wenn die Geschäfte gut laufen, profitieren sie von der Dividende. Sollte das Unternehmen jedoch Verlust machen, fällt dies gleichermaßen auf die Aktionäre und Aktionärinnen zurück: Bei einer Insolvenz zum Beispiel erleiden sie oftmals einen Totalverlust oder stehen mit fast wertlosen Aktien da.
Mehr über Aktien erfährst du in unserem Video.
Was sind Anleihen?
Staaten wie Deutschland, Italien oder Kanada benötigen Kapital, um ihre Haushalte oder andere Projekte zu finanzieren. Über die Ausgabe von Staatsanleihen am Kapitalmarkt leihen sie sich Geld.
(Staats-)Anleihen oder auch Renten genannt, sind somit eine Art von Kredit, welchen Staaten oder Länder ausgeben, um sich mittel- oder langfristig Kapital zu beschaffen.
Die Anleihen bringen ihren Inhaber:innen einen festgelegten Zinsertrag, der zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgezahlt wird.
Mehr zum Thema Anleihen erfährst du hier.
Warum verwendet ihr keine ETFs?
ETFs sind ein wichtiger Schritt in Richtung Kostenoptimierung für die Kapitalanlage. Dennoch besitzen sie auch Schwächen, beispielsweise erhöhte Transaktionskosten sowie eine eingeschränkte Handelbarkeit (Liquidität). Zwar sind monatliche oder wöchentliche Anpassungen des Portfolios mit Hilfe von ETFs durchaus möglich, allerdings erfordert die Risikosteuerung im Evergreen PDI Yin häufig eine tägliche Anpassung, insbesondere in kritischen Marktphasen.
Unsere Strategien verzichten daher bewusst auf ETFs und setzen stattdessen auf flexiblere und oft kostengünstigere Alternativen. Einige unserer Investmentstrategien beinhalten den Evergreen PDI Yin als Bestandteil der Portfoliosteuerung. Dieser nutzt für das Risikomanagement börsengehandelte Futures, wie sie seit Jahrzehnten erfolgreich im institutionellen Bereich eingesetzt werden. Diese ermöglichen ein zielgerichtetes, präzises und liquides Risikomanagement, das in vielen Fällen sogar günstiger ist als der Einsatz von ETFs.
Der Verzicht auf ETFs hat noch einen weiteren Vorteil, denn wir haben vollen Einfluss darauf, was in unseren Fonds enthalten ist und was nicht. Die Fondszusammenstellung erfolgt handverlesen und die Auswahl der Wertpapiere richtet sich nach strengen Nachhaltigkeitskriterien.
Was ist ein Future?
Futures gehören zur Gruppe der Derivate, die vor allem der Absicherung gegenüber Marktschwankungen – also als Schutz vor Preisänderungen – dienen. Im Gegensatz zu anderen Derivaten, sind Futures unbedingte, also verpflichtende Termingeschäfte.
Bei dieser Art des Termingeschäfts verpflichtet sich ein:e Käufer:in eine Ware an einem vorher festgelegten Termin zu einem bestimmten Preis zu kaufen. Genauso verpflichtet sich auch der Verkäufer oder die Verkäuferin die Ware zu den ausgemachten Bedingungen abzugeben. Ursprünglich stammen Futures aus der Landwirtschaft: Mit Hilfe dieser Terminkontrakte konnten sich Bauern zum Beispiel vor möglichen gedrückten Marktpreisen absichern, indem sie im Voraus mit einem Käufer oder einer Käuferin abmachten, zu welchen Konditionen sie ihre Ernte verkaufen werden.
Heutzutage fällt der Begriff in den Bereich der Finanzwirtschaft, wo Futures genutzt werden, um Indizes abzubilden, ähnlich wie ETFs. Im Grunde zeigen ETFs und Futures eine vergleichbare Index-Performance, allerdings fallen bei ETFs höhere Kosten an, die sich negativ auf die Rendite auswirken. Bei Futures sind diese Kosten deutlich geringer, daher sind sie bei professionellen Anbieter:innen ein beliebtes Produkt, um in Aktienindizes zu investieren.
Für Privatanleger:innen ist es in der Regel nicht ratsam in Futures zu investieren, da es verschiedene Spezifikationen zu beachten gibt. Wenn man diese Spezifikationen jedoch kennt und versteht, ist der Future eine vorteilhafte Alternative zum ETF-Investment in Aktienindizes. Wir nutzen in unserem Evergreen PDI Yin ausschließlich Aktienindex-Futures, um Aktieninvestments zu tätigen.
In unserem Video erfährst du noch mehr über Futures.
Wie lange dauert eine Auszahlung?
Die Dauer einer Auszahlung hängt von der gewählten Strategie ab:
- Vermögensaufbau-Strategien: In der Regel 3 bis 4 Bankarbeitstage
- ZinsPocket: Etwa 5 Bankarbeitstage
- ZinsPocket Plus: Bis zu einer Woche
Bitte beachte: Die genaue Dauer kann je nach Bank und Tageszeit der Auszahlung variieren.
Depot
Wofür benötige ich ein Depot?
Ein Depot ist wie ein spezielles Konto, in dem Deine Investitionen, wie z.B. Fonds, aufbewahrt werden.
Stell dir ein Depot als eine Art Schatzkiste vor, in der Deine Wertpapiere sicher gelagert werden.
Wenn du bei Evergreen investierst, benötigst du ein Depot, damit wir deine Geldanlagen für dich verwalten können. Die Depoteröffnung ist also der erste Schritt, um in die Welt der Geldanlage einzusteigen.
Wie erfolgt die Depoteröffnung bei Evergreen?
Die kostenlose Depoteröffnung bei unserer Partnerbank DAB BNP Paribas ist einfach online in wenigen Schritten möglich. Als Unterlagen werden lediglich deine Bankdaten sowie dein Personalausweis oder Reisepass benötigt.
Schritt 1: Kontoerstellung
Erstelle als Erstes auf unserer Website über den Button „Jetzt starten“ ein Evergreen Benutzerkonto. Dafür brauchst du nur eine E-Mail-Adresse und ein selbst gewähltes Passwort.
Schritt 2: Ermittlung des Anlagetyps und der optimalen Strategie
Damit wir die Geldanlage bestmöglich an deine Vorstellungen anpassen können, ermitteln wir zunächst deinen Anlagetyp. Sprich, ob du bei der Geldanlage eher risikofreudig oder sicherheitsorientiert bist.
Im nächsten Schritt finden wir gemeinsam die optimale Strategie für dich und dein Sparziel. Hierfür stellen wir dir ein paar einfache Fragen, z.B. zu deiner geplanten Anlagedauer.
Schritt 3: Angabe persönlicher Daten und Identifizierung
Anschließend fragen wir einige persönliche Daten ab, um diese später mit deinem Personalausweis oder Reisepass abgleichen zu können. Dadurch können wir dich eindeutig identifizieren und somit auch bestmöglich für deine persönliche Sicherheit sorgen. Das Verrechnungskonto, über das all deine Zahlungsströme erfolgen, wird mit deinem bevorzugten Referenzkonto verknüpft. Aus diesem Grund musst du ebenfalls eine Bankverbindung angeben, z.B. von deinem Girokonto. Nachdem alle Daten eingetragen wurden, erhältst du eine Übersicht deiner Angaben und der Vertragsbedingungen. Mit deiner Bestätigung ist die Depoteröffnung online abgeschlossen.
Schritt 4: Identifizierung
Deine Identifizierung erfolgt schnell und sicher über POSTIDENT, der Identifizierungsplattform der Deutschen Post. Ganz wie es dir am besten passt, geht das bequem online oder persönlich in einer Filiale um die Ecke.
Ist die Identifizierung erfolgreich abgeschlossen, wird dein Depot bei der DAB BNP Paribas eröffnet und dein zuvor festgelegter Startbetrag entsprechend deiner Strategie investiert.
Kann ich ein Depot eröffnen, obwohl ich außerhalb von Deutschland wohne?
Eine Depoteröffnung ist auch möglich, wenn du nicht in Deutschland wohnst oder außerhalb von Deutschland steuerlich ansässig bist. Allerdings können wir nur ein Depot für dich eröffnen, wenn du in einem dieser Länder wohnhaft bist:
- Australien
- Belgien
- Dänemark
- Deutschland
- Estland
- Finnland
- Frankreich
- Italien
- Japan
- Luxemburg
- Neuseeland
- Niederlande
- Norwegen
- Österreich
- Polen
- Portugal
- Schweden
- Schweiz
- Spanien
- Tschechien
- Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland
Wenn du außerhalb von Deutschland steuerpflichtig bist, werden anfallende Steuern nicht automatisch abgeführt und müssen im Ansässigkeitsstaat selbst in der Steuererklärung angegeben und dem Finanzamt übermittelt werden. Dazu stellen wir jährlich eine Steuerbescheinigung zur Verfügung.
Kann ich ein Depot eröffnen, obwohl ich keine deutsche Staatsbürgerschaft besitze?
Eine Depoteröffnung bei Evergreen ist auch möglich, wenn keine deutsche Staatsbürgerschaft besteht. Die einzige Ausnahme bilden Personen mit einer US-amerikanischen Staatsbürgerschaft. Für diese dürfen wir aus rechtlichen Gründen kein Depot eröffnen.
Alle Informationen, die wir dafür von dir benötigen, werden bei der digitalen Depoteröffnung abgefragt.
Kann ich auch ein Unternehmensdepot eröffnen?
Unter firmenzins.plus kann Betriebsvermögen gewinnbringend angelegt werden. Auch Stiftungen und Vereine haben dort die Möglichkeit, von attraktiven Zinsen für ihr Kapital zu profitieren.
Was gilt als Meldenachweis?
Wenn du zur Identifizierung bei deiner Depoteröffnung deinen Reisepass oder ein anderes Ausweisdokument ohne Adressangabe verwendet hast, benötigen wir einen Nachweis deines Wohnsitzes.
Als Meldenachweis akzeptieren wir die folgenden offiziellen Dokumente:
- Gültiger Personalausweis mit Adressangabe (beidseitiger Scan)
- Meldebescheinigung
- Gültiger Aufenthaltstitel mit Adressangabe (beidseitiger Scan)
Wenn du ausschließlich in Deutschland steuerlich ansässig bist, werden auch Dokumente eines Versorgers (Strom-, Gas- oder Wasserrechnung sowie Internetprovider- oder Festnetztelefonrechnung) akzeptiert.
Bitte beachte, dass dein Personalausweis oder Aufenthaltstitel nicht abgelaufen sein darf und alle anderen Dokumente nicht älter als 12 Monate sein dürfen. Das eingereichte Dokument muss außerdem entweder in Deutsch oder Englisch verfasst sein.
Andere Nachweise als die genannten werden nicht akzeptiert.
Du kannst uns den Scan deines Dokuments direkt an hello@evergreen.de zukommen lassen.
Was ist das Referenzkonto?
Bei der Depoteröffnung muss ein Referenzkonto hinterlegt werden, das mit dem Verrechnungskonto verknüpft wird. Alle Einzahlungen auf das Depot, z.B. im Rahmen eines Sparplans, werden automatisch von diesem Referenzkonto abgebucht. Auch für Auszahlungen wird ausschließlich das Referenzkonto verwendet.
Da über das Referenzkonto Zahlungsverkehr möglich sein muss, handelt es sich hierbei in der Regel um ein Girokonto. Dieses muss bei einer deutschen Bank geführt werden und auf den gleichen Namen laufen wie das zu eröffnende Depot.
Für jedes Depot kann lediglich ein einziges Referenzkonto hinterlegt werden. Das dient der zusätzlichen Sicherheit deiner Geldanlage, da so Auszahlungen von deinem Depot auf andere Konten verhindert werden.
Wozu brauche ich ein Verrechnungskonto?
Wenn du dein Geld bei Evergreen anlegst, wird dir ein eigenes Wertpapierdepot bei DAB BNP Paribas eröffnet, in welchem die erworbenen Fondsanteile an den Fonds verwahrt werden. Da über dieses Depot keine Zahlungsströme erfolgen können, erstellen wir dir zusätzlich ein Verrechnungskonto, welches mit deinem Referenzkonto verknüpft wird.
Wie der Name schon sagt, werden im Verrechnungskonto Zahlungsströme verrechnet. Das bedeutet, dass auf diesem Konto Einzahlungen von deinem Referenzkonto in dein Depot und Auszahlungen von deinem Depot auf dein Referenzkonto transferiert werden. Wenn du einen Geldbetrag von deinem Referenzkonto auf dein Verrechnungskonto überweist, wird dieser unmittelbar (von uns) in dein Depot und somit in unsere Fonds investiert. Du musst dich um nichts weiter kümmern.
Du kannst die IBAN deines Verrechnungskontos auch an Dritte weitergeben: Jeder Betrag, der von anderen auf dieses Konto eingezahlt wird, wird direkt in dein Depot investiert. Bitte beachte, dass Überweisungen in der Regel länger dauern als direkte Einzahlungen über dein Evergreen-Depot.
Während andere zwar in dein Verrechnungskonto einzahlen können, kann jedoch niemals ein Geldbetrag von deinem Verrechnungskonto irgendwo anders als in deinem eigenen Referenzkonto landen. Das liegt daran, dass dein Verrechnungskonto „nach außen“ einzig und allein an dein Referenzkonto geknüpft ist. Es gibt also mehrere Eingänge zu deinem Verrechnungskonto, aber nur einen einzigen gesicherten Ausgang.
Gibt es einen Mindestanlagebetrag?
Du kannst bei uns mit 1 Euro starten, egal ob du regelmäßig oder einmalig bei uns anlegst.
Gibt es eine Mindestlaufzeit?
Für dein Evergreen-Depot gibt es keine Mindestlaufzeit. Das gilt auch für alle Strategien im Vermögensaufbau sowie für das ZinsPocket: Es besteht keine feste Laufzeit, sondern lediglich eine empfohlene Anlagedauer, die sich nach der jeweils gewählten Strategie richtet.
Eine Ausnahme bildet das ZinsPocket Plus: Hier besteht eine feste Mindestlaufzeit von 6 Monaten. Danach kannst du selbstverständlich flexibel über dein Geld verfügen.
Wie kann ich Geld in mein Depot einzahlen?
In jedem einzelnen Pocket gibt es die Funktion "Einzahlen", über die jederzeit kostenfrei Einmalzahlungen beauftragt werden können. Diese werden anschließend per SEPA-Lastschrift von dem angegebenen Referenzkonto abgebucht und automatisch entsprechend deiner Strategie investiert.
Alternativ sind Einzahlungen jederzeit auch per Überweisung an die IBAN des Verrechnungskontos möglich. Das eingezahlte Geld wird im Anschluss automatisch in das Hauptpocket investiert. Ist das Geld hingegen für ein spezielles Pocket bestimmt, dann gib bitte im Verwendungszweck der Überweisung die jeweilige Pocket ID an. Diese findest du in jedem Pocket indem Du auf "Einzahlen" klickst und anschließend auf "Ich möchte direkt überweisen" gehst. Dort findest du neben der IBAN auch den richtigen Verwendungszweck.

Bitte beachte: Bei Einzahlungen per SEPA-Lastschrift kann in einem Zeitraum von 8 Wochen maximal eine Summe von 100.000 Euro eingezahlt werden. Alle Einzahlungen, die diesen Betrag überschreiten, werden zunächst auf dem Verrechnungskonto geparkt und erst nach Ablauf der 8 Wochen in die Fonds investiert. Das gilt auch für mehrere Einzelzahlungen, die in ihrer Summe einen Wert von 100.000 Euro übersteigen. Keine Beschränkung gibt es hingegen bei Einzahlungen, die eigenständig per Überweisung an die IBAN des Verrechnungskontos erfolgen.
Wo finde ich meine Depotnummer?
Deine Depotnummer wird dir in deinen persönlichen Kundendaten der DAB BNP Paribas angezeigt. Diese kannst du jederzeit in deinem Account unter „Mein Profil“ abrufen.
Kann ich eine Vollmacht für mein Depot erteilen?
Ja, eine Vollmacht für dein Depot kann ausgestellt werden.
Sende das Dokument ausgefüllt und unterschrieben an uns im Original per Post zurück.
WICHTIG:
Außerdem muss sich die zu bevollmächtigende Person zur Identitätsfeststellung legitimieren. Dies kann über den folgenden Link per Post-Identverfahren geschehen:
Bitte teile uns die Vorgangsnummer mit, indem du sie gleich auf dem Antrag einträgst oder uns per Mail schickst. So können wir den Antrag für dich vervollständigen.
Sollte die zu bevollmächtigende Person schon ein Evergreen-Depot besitzen, muss sie sich nicht erneut legitimieren.
Bei Fragen dazu stehen wir dir per Mail an hello@evergreen.de gern zur Verfügung.
Wie kann ich meinen hinterlegten Nachnamen ändern?
Wenn sich dein Nachname geändert hat, beispielsweise durch eine Eheschließung, benötigen wir für die Anpassung im Depot einen Antrag auf Änderung von dir. Das zugehörige Dokument kannst du hier herunterladen.
Das Änderungsdokument sendest du anschließend ausgefüllt und unterschrieben per Post im Original an uns unter Angabe der folgenden Adresse:
Evergreen GmbH
Nikolaistraße 28-32
04109 Leipzig
Bitte füge dem Brief auch einen Nachweis deiner Namensänderung bei. Informationen zum Nachweis findest du auf dem Antrag. Wichtig ist, dass wir das Dokument im Original erhalten und keine Kopie davon. Alternativ kannst du die Namensänderung auch direkt an die DAB BNP Paribas senden. In diesem Fall benötigen wir einen Scan des Auftrages per Mail an hello@evergreen.de.
Wie funktioniert ein Depotübertrag?
Bei einem Depotübertrag werden alle deine Wertpapiere von deinem alten Depot in dein neues Evergreen-Depot übertragen. Ein Depotübertrag innerhalb Deutschlands ist kostenfrei.
Der Depotübertrag zu Evergreen muss bei deiner bisherigen Bank beantragt werden. Gerne unterstützen wir dich dabei mit den nötigen Informationen.
Sobald deine Wertpapiere in deinem Evergreen-Depot eingegangen sind, verkaufen wir diese automatisch. Den Erlös investieren wir anschließend entsprechend deiner gewählten Anlagestrategie. Bitte beachte, dass der Vorgang bis zu drei Wochen dauern kann.
Durch den Verkauf deiner bisherigen Wertpapiere können außerdem steuerlich relevante Gewinne oder Verluste entstehen.
Gibt es auch Gemeinschaftskonten?
Aktuell ist bei Evergreen nur die Eröffnung von Einzelkonten möglich. Wir priorisieren derzeit die Entwicklung anderer Funktionen und Produkterweiterungen.
Wenn du dazu auf dem Laufenden gehalten werden möchtest und die Veröffentlichung der Gemeinschaftskonten nicht verpassen möchtest, dann melde dich gern für unseren Newsletter an.
Kann ich mein Depot an verschiedene Finanzsoftwares anbinden?
Das ist leider nicht möglich, da die Pocketansicht deines Depots von uns bereitgestellt wird und nicht von unserer Partnerbank, der DAB BNP Paribas.
Gibt es von Evergreen auch eine App?
Wie kann ich mein Depot kündigen?
Bei Evergreen gibt es keine Kündigungsfristen und du kannst dein Depot jederzeit auflösen.
Falls du lediglich kurzfristig Geld benötigst oder mit dem Sparen pausieren möchtest, kannst du dir mit wenigen Klicks dein Geld auszahlen lassen oder flexibel deinen Sparplan pausieren oder anpassen.
Entstehen Kosten bei der Kündigung?
Nein, eine Kündigung ist jederzeit kostenfrei möglich.
Wie kann ich mein Depot kündigen?
Dein Depot kannst du in der Profil-Ansicht unter "Sicherheit" jederzeit digital kündigen.
Die ordentliche Kündigung und den damit verbundenen Verkauf deiner Fondsanteile veranlassen wir, sobald das unterschriebene Kündigungsschreiben bei uns eingegangen ist.
Wie kann ich Evergreen weiterempfehlen?
Evergreen weiterempfehlen zahlt sich aus, denn für jede erfolgreiche Depoteröffnung gibt es von uns 10 Euro - für dich und deine Freund:innen.
Um euer Geschenk zu erhalten, musst du lediglich in deinem Depot unter "Mehr für dich" auf „Freund:innen einladen“ klicken. Hier kannst du deinen persönlichen Empfehlungscode kopieren oder direkt per E-Mail oder WhatsApp an deine Bekannten weiterleiten.
Sobald der Code bei der Depoteröffnung angegeben wird, bekommst du 10 Euro in einem extra Prämien-Pocket gutgeschrieben. Deine Freund:innen bekommen ihre 10 Euro direkt in ihr Hauptdepot ausgezahlt.
Wie lange dauert eine Auszahlung?
Die Dauer einer Auszahlung hängt von der gewählten Strategie ab:
- Vermögensaufbau-Strategien: In der Regel 3 bis 4 Bankarbeitstage
- ZinsPocket: Etwa 5 Bankarbeitstage
- ZinsPocket Plus: Bis zu einer Woche
Bitte beachte: Die genaue Dauer kann je nach Bank und Tageszeit der Auszahlung variieren.
Geldanlage
Was sind Pockets?
Mit den Evergreen Pockets kannst du unendlich viele Unterdepots für all deine Ziele anlegen. Jedes Pocket ist also eine eigene Geldanlage, für die du einen eigenen Sparplan und eine eigene Strategie festlegen kannst.
Die passende Strategie für jedes Pocket finden wir gemeinsam mit dir bei der Pocketerstellung.
Wie funktionieren Sparpläne?
Unsere Sparpläne vereinfachen deine Finanzplanung und helfen dir dabei, deine Sparziele zu erreichen.
Die Sparpläne werden monatlich ausgeführt. Der Betrag wird automatisch am 3. eines jeden Monats von deinem Referenzkonto auf dein Verrechnungskonto abgebucht. Wenn dieser Tag auf ein Wochenende oder einen Feiertag fällt, erfolgt die Abbuchung am darauffolgenden Bankarbeitstag. Alle Beträge von diesem Verrechnungskonto fließen dann automatisch in dein Evergreen-Depot. Du bestimmst dabei natürlich selbst, wie hoch die Beträge sind, die du monatlich einzahlen möchtest. Du kannst diese auch jederzeit anpassen. Wenn du möchtest, kannst du den Sparplan auch aussetzen, sodass die monatlichen Abbuchungen ausbleiben. Wenn du dann wieder einsteigen möchtest, reaktivierst du den Plan ganz einfach.
Kleiner Tipp: Du kannst natürlich auch jederzeit unabhängig vom Sparplan in dein Depot einzahlen. Sollte dir beispielsweise der dritte Werktag im Monat nicht passen, kannst du deinen Sparplan deaktivieren und einen Dauerauftrag von Deinem Konto auf Dein Verrechnungskonto einrichten. So kannst du beispielsweise auch jeden 15. im Monat einzahlen. Möchtest du in ein spezielles Pocket einzahlen, gib im Verwendungszweck deiner Überweisung die ID des Pockets an, in das du investieren möchtest. Diese findest du in jedem Pocket indem du auf "Einzahlen" klickst und anschließend auf "Ich möchte direkt überweisen" gehst. Dort findest du neben der IBAN auch den richtigen Verwendungszweck. Auf diese Weise kannst du natürlich auch zweimal oder dreimal im Monat investieren. So kannst du deine Einzahlungen gut über den gesamten Monat dosieren.
Wie funktionieren Auszahlungspläne?
Mit einem Auszahlungsplan hast du die Möglichkeit, dir von deinen Pockets monatlich eine bestimmte Summe auszahlen zu lassen. Die Auszahlung wird jeweils am 3. eines Monats angestoßen – fällt dieser auf einen Feiertag oder ein Wochenende, entsprechend am nächsten Bankarbeitstag. Nach Abschluss der Fondsverkäufe wird der festgelegte Betrag automatisch auf dein hinterlegtes Referenzkonto überwiesen.
Die Einrichtung erfolgt direkt in deinem Pocket an gleicher Stelle, wo du auch deinen Sparplan einrichten und anpassen kannst. Gibst du hier deine gewünschte monatliche Auszahlungssumme an, wird dir automatisch angezeigt, wie lange dein aktueller Pocketwert in etwa für die geplanten Auszahlungen ausreicht. Genau wie beim Sparplan, kannst du auch die Höhe der Auszahlungen jederzeit flexibel anpassen oder stoppen.
Was ist der Evergreen Fondsshop?
Über unseren Fondsshop kannst du eigenständig investieren und dir dein individuelles nachhaltiges Anlageportfolio selbst zusammenstellen. Dabei hast du alle Fonds zur Auswahl, die von uns gemanagt werden:
Verglichen mit einer Investition in unseren Pockets gibt es im Fondsshop zwei Unterschiede:
- Es wird kein Anlagetyp und keine Strategie ermittelt. Das bedeutet, du bestimmst die Zusammensetzung deines Portfolios selbst durch den eigenständigen Kauf und Verkauf von Fondsanteilen.
- In den Pockets wird dein Geld gemäß unserer Strategien in unsere Evergreen-Fonds investiert. Im Fondsshop kannst du zusätzlich dazu noch den Tomorrow Fund kaufen.
Durch diese Unterschiede eignet sich der Fondsshop besonders für erfahrene Anleger:innen, die bereit sind, mehr Risiko einzugehen und dieses selbstständig abschätzen können. Alle Vorteile aus den Pockets, wie z.B. die Steuerautomatisierung, bleiben selbstverständlich erhalten.
Wie legt Evergreen mein Geld in den Pockets an?
In den Pockets wird dein Geld in eine unserer 11 Strategien investiert. Im Prozess der Pocketerstellung finden wir gemeinsam mit dir heraus, welche Strategie für dich und dein Pocket am besten geeignet ist. Dies hängt beispielsweise von deinem Anlagetyp, aber auch vom Sparziel und der geplanten Anlagedauer ab.
Da unterschiedliche Sparziele unterschiedliche Strategien erfordern, kannst du für jedes Pocket eine eigene Strategie festlegen. Dabei wird dein Geld immer nachhaltig investiert, denn für die Evergreen-Strategien verwenden wir ausschließlich unsere eigenen, nachhaltigen Fonds. Unsere strengen Ausschlusskriterien sorgen dafür, dass Investitionen in schädliche Branchen oder Unternehmen vermieden werden. Zusätzlich wird ein großer Teil des Fondsvolumens in Impact Investments, d.h. Projekte mit messbarem ökologischen oder sozialen Mehrwert, investiert.
Welche Strategien gibt es bei Evergreen?
Bei der Depoteröffnung oder der Erstellung eines neuen Pockets, stellen wir mithilfe einiger Fragen fest, welche Anlagestrategie für dich und dein Sparziel am besten geeignet ist.
Insgesamt kannst du bei Evergreen in 11 verschiedene Anlagestrategien investieren. Diese unterscheiden sich zum einen in ihren Risikostufen und zum anderen in ihrem Anlageansatz:
- Evergreen Komfort: Aktiv investieren mit Risikomanagement
- 1 Strategie mit Komfortzone
- Die Komfortzone kann Verluste abfedern
- Professionelles Fondsmanagement passt Anlagequoten permanent an aktuelle Marktsituationen an
- Evergreen Balance: Stabilität trifft Wachstum - für eine ausgewogene Geldanlage
- 6 verschiedene Balance-Strategien
- die perfekte Mischung aus passivem und aktivem Investment für Deine Anlageziele
- Evergreen Wachstum: Maximales Potenzial für langfristiges Wachstum
- 4 verschiedene Wachstums-Strategien
- Investments in den globalen Aktien- und Anleihenmarkt
- Feste Aktien- und Anleihenquoten mit regelmäßigem Rebalancing
In deinem Depot hast du die Möglichkeit, für jedes Pocket eine eigene Strategie festzulegen und so deine Geldanlage optimal an deine Bedürfnisse und dein Sparziel anzupassen.
Kann ich die Strategie meines Pockets ändern?
Jedes Pocket ist immer fest mit einer Strategie verbunden. Diese kann für ein Pocket nicht geändert werden.
Möchtest du dennoch eine andere Strategie besparen, kannst du wie folgt vorgehen:
- Lege ein neues Pocket mit der gewünschten Strategie an.
- Informiere uns per E-Mail, dass du dein bestehendes Guthaben von Pocket A auf das neue Pocket B übertragen möchtest.
- Wir kümmern uns im Anschluss um die Umschichtung für dich.
Bitte beachte: In einigen Fällen benötigen wir eine Bestätigung zur Änderung der Risiko- und Ertragsprognose.
Außerdem gilt: Bei einem Transfer zwischen Pockets können Gewinne oder Verluste realisiert werden, die steuerlich relevant sein können.
Wann wird die Wertentwicklung der Fonds aktualisiert?
Die Fondspreise werden in der Regel am frühen Nachmittag aktualisiert. Dann wird der Fondspreis bzw. Depotwert des Vortrages angezeigt. Das liegt daran, dass der aktuelle Tagespreis für Publikumsfonds nur einmal am Tag festgelegt (Closing Price oder Schlusskurs) und erst einen Tag später veröffentlicht wird.
Auf unserer Website wird dir aber stets der aktuellste Kurswert angezeigt, der uns vorliegt.
Warum ist die Wertdarstellung im Depot verzögert?
Die Wertdarstellung im Depot zeigt immer die aktuellen Preise zum letzten Bewertungstag an. Unsere Fonds werden, wie alle OGAW oder UCITS Fonds, einmal täglich durch die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) bewertet. Diese tägliche Preisfeststellung nennt sich Net Asset Value (NAV) und stellt den Preis dar, mit dem Anteile des Fonds direkt bei der KVG gekauft werden können.
Anders als z.B. ETFs werden unsere Fonds nicht an der Börse gehandelt. Aus diesem Grund findet keine kontinuierliche Preisfeststellung innerhalb eines Börsentages statt. Bei Börsenpreisen handelt es sich nicht um offizielle Preise der KVG, sondern um Preise, die von den Börsen festgestellt werden und die aufgrund von Spreads und anderen Kosten vom NAV der KVG abweichen können.
Die Tagesbewertung unserer Fonds durch die KVG wird uns immer erst am Mittag des nächsten Tages übermittelt, weshalb auch die Wertdarstellung im Depot immer erst einen Tag verzögert angezeigt werden kann. Das hängt damit zusammen, dass unsere Fonds immer zu den Schlusskursen der verschiedenen Börsen bewertet werden und diese unterschiedlich sind. Die US-Börsen beispielsweise schließen teilweise erst um 23 Uhr MEZ.
Bei Feiertagen kann es teilweise noch länger dauern, bis die Wertdarstellung im Depot aktualisiert wird. Das liegt daran, dass diese keine Handelstage darstellen und somit auch keine Bewertung der Fonds erfolgt. An Ostern beispielsweise liegen mit Karfreitag und Ostermontag gleich zwei Feiertage hintereinander – und das auch noch vor und nach einem Wochenende. In diesem besonderen Fall werden die Preise von Donnerstag erst am Dienstag in deinem Depot angezeigt.
Anlagestrategie
Was ist Evergreen Komfort?
Evergreen Komfort basiert auf unserem Wertsicherungsfonds Evergreen PDI Yin und wird durch ein aktives Risikomanagement gesteuert. Dabei passt unser Fondsmanagement-Team die Zusammensetzung des Fonds täglich an die aktuelle Marktlage an, um starke Kursschwankungen zu vermeiden und potenzielle Verluste in schwierigen Marktphasen zu begrenzen.
Ein besonderes Merkmal der Evergreen Komfort Strategie ist die sogenannte Komfortzone. Diese zeigt Dir eine Wertuntergrenze, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht unterschritten wird – so kannst du deine Geldanlage mit einem besonders guten Gefühl wachsen lassen.
Evergreen Komfort eignet sich besonders für sicherheitsorientierte Anleger:innen, die Wert auf planbare Entwicklung und Werterhalt legen.
Was ist Evergreen Balance?
Evergreen Balance ist unsere ausgewogene Anlagestrategie für alle, die mittelfristig investieren und dabei auf eine stabile Entwicklung mit nachhaltigen Renditechancen setzen möchten. Die Strategie kombiniert drei unserer Fonds mit unterschiedlichen Schwerpunkten:
- Evergreen Sustainable World Stocks – ein nachhaltiger, globaler Aktienfonds mit dem Ziel eines langfristigen Wertzuwachses
- Evergreen Sustainable World Bonds – Anleihen mit nachhaltigem Fokus
- Evergreen PDI Yin – ein Fonds mit aktivem Risikomanagement zur Begrenzung starker Wertschwankungen
In allen Evergreen Balance Strategien wird der Evergreen PDI Yin mit täglichem Risikomanagement eingesetzt, um die Fondsanteile flexibel an die Marktlage anzupassen und so mögliche Verluste in schwierigen Marktphasen zu reduzieren.
Durch die Kombination der drei Fonds entstehen 6 unterschiedliche Strategien, die sich in ihrer Ausrichtung und Risikoneigung unterscheiden. So finden wir gemeinsam die Strategie, die am besten zu deinen Zielen passt.
Was ist Evergreen Wachstum?
Evergreen Wachstum ist unsere Anlagestrategie für alle, die langfristig investieren und auf ein höheres Ertragspotenzial setzen möchten mit einem Fokus auf globale nachhaltige Aktien und Anleihen.
Die Evergreen Wachstum Strategien kombinieren zwei unserer Fonds:
- Evergreen Sustainable World Stocks – ein nachhaltiger, globaler Aktienfonds mit dem Ziel eines langfristigen Wertzuwachses
- Evergreen Sustainable World Bonds – zur Ergänzung um breit gestreute Anleihen mit Nachhaltigkeitsfokus
Insgesamt gibt es vier unterschiedliche Evergreen Wachstum Strategien, die sich durch den Anteil von Aktien und Anleihen unterscheiden. Nur in der Evergreen Wachstum 70 Strategie ist zusätzlich der Evergreen PDI Yin enthalten – ein Fonds mit täglichem Risikomanagement, der starke Marktschwankungen abfedern kann. Die anderen drei Strategien setzen ausschließlich auf die Kombination aus Aktien und Anleihen.
Wie heißt meine neue Anlagestrategie?
Neben der optimierten Ausrichtung gibt es auch neue Namen für unsere Anlagestrategien.
Für die GREENactive Strategien:
- Aus GREENactive 1 wird Evergreen Komfort
- Aus GREENactive 2 & 3 wird Evergreen Balance 10
- Aus GREENactive 4 wird Evergreen Balance 20
- Aus GREENactive 5 wird Evergreen Balance 30
- Aus GREENactive 6 wird Evergreen Balance 40
- Aus GREENactive 7 & 8 wird Evergreen Balance 50
- Aus GREENactive 9 wird Evergreen Balance 60
- Aus GREENactive 10 wird Evergreen Wachstum 70
Für die GREENimpact Strategien:
- Aus GREENimpact 10 wird Evergreen Balance 10
- Aus GREENimpact 20 wird Evergreen Balance 20
- Aus GREENimpact 30 wird Evergreen Balance 30
- Aus GREENimpact 40 wird Evergreen Balance 40
- Aus GREENimpact 50 wird Evergreen Balance 50
- Aus GREENimpact 60 wird Evergreen Balance 60
- Aus GREENimpact 70 wird Evergreen Wachstum 70
- Aus GREENimpact 80 wird Evergreen Wachstum 80
- Aus GREENimpact 90 wird Evergreen Wachstum 90
- Aus GREENimpact 100 wird Evergreen Wachstum 100
Was ist die Komfortzone bei Evergreen Komfort?
Bei unserem Fonds Evergreen PDI Yin wird im Depot bei der Wertentwicklung eine Komfortzone angezeigt. Diese stellt eine Untergrenze für den Wert deiner Geldanlage dar, welche mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht unterschritten wird. Durch das aktive Risikomanagement werden Risiken der Evergreen Komfort Strategie Schritt für Schritt abgebaut, je mehr sich der Wert der Geldanlage der Komfortzone annähert. Die Komfortzone stellt somit das maximale Verlustpotential dar, welches mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht überschritten wird.
Was bedeutet die Kassequote im Evergreen PDI Yin?
Unser Fonds Evergreen PDI Yin besitzt ein aktives Risikomanagement. Das bedeutet die Anleihen- und Aktienquoten werden täglich an die aktuelle Marktsituation angepasst.
Allerdings kann es in manchen Marktsituationen dazu kommen, dass sowohl Aktien- als auch Anleihenkurse fallen. Um dich in diesen Phasen vor hohen Verlusten zu schützen, kann es erforderlich sein, einen großen Anteil an Aktien und/oder Anleihen zu verkaufen. Alles was dann nicht in Aktien oder Anleihen investiert ist, wird in Form von Kasse gehalten – kurzfristig also nicht investiert.
Sobald sich die Märkte erholen, wird der Kasseanteil wieder investiert, sodass du am Aufschwung teilhaben kannst. Durch die besondere Berechnungsmethode für die Aktien- und Anleihenquote, kann die Kasse - rein rechnerisch - auch negativ werden. Physisch bleibt sie allerdings immer positiv.
Wie wird das Risikomanagement im Evergreen PDI Yin umgesetzt?
Das Risikomanagement Evergreen PDI Yin erfolgt über unseren eigenen Passive Dynamic Investing (PDI) Ansatz. Passive Dynamic Investing ist eine sicherheitsorientierte Anlagestrategie ähnlich der Constant Proportion Portfolio Insurance (CPPI), die ein Wertpapierportfolio automatisch den aktuellen Marktgegebenheiten anpasst.
Da sich die Entwicklung einzelner Werte (z.B. einzelner Aktien) nicht vorhersehen lässt und im globalen Kontext ohnehin unerheblich ist, bilden wir in unserem Fonds den gesamten (globalen) Markt ab. Die Titelselektion erfolgt also passiv, denn wir verzichten auf eine aktive Auswahl von Einzeltiteln und setze stattdessen auf eine breite Streuung.
Aktiv hingegen erfolgt das Risikomanagement, denn mit PDI passt unser Portfoliomanagement-Team das Portfoliorisiko des Evergreen PDI Yin täglich dynamisch an die aktuelle Marktsituation an. Dies erfolgt durch die automatische Veränderung des Aktien- und Anleihenanteils, je nachdem wie es am lukrativsten oder sichersten ist.
Wie stellt Evergreen eine ausreichende Diversifikation sicher?
Diversifikation bezeichnet in der Finanzwirtschaft die Streuung von Finanzprodukten und damit die Verteilung von möglichen Risiken. Somit wird die Sicherheit in deinem Portfolio erhöht. Deine Geldanlage bei Evergreen wird gleich in mehrerer Hinsicht diversifiziert:
- Titeldiversifikation: Wir investieren nicht in Einzelaktien, sondern bilden in unseren Fonds, unter Berücksichtigung unserer Ausschlusskriterien, den gesamten Markt ab. Durch die Investition in viele verschiedene Unternehmen und Branchen, umgehen wir das Risiko des kompletten Kapitalverlustes.
- Geographische Diversifikation: In den Anlageklassen Aktien und Anleihen setzen wir auf eine globale Streuung Deiner Geldanlage. So investieren wir dein Geld unter anderem in Unternehmen aus Nordamerika, dem Euroland und Großbritannien.
Was ist Risikobudgetierung?
Risikobudgets bringen Disziplin in deine Kapitalanlage und machen Verlustrisiken kalkulierbar. Deshalb ordnen wir deinem Kapital eine Wertuntergrenze zu, die auf deine individuelle Situation und Deine finanziellen Ziele abgestimmt ist. Risikobudget und Wertuntergrenze hängen unmittelbar zusammen.
Ein Beispiel:
Wertuntergrenze = eingesetztes Kapital - Risikobudgets
Beträgt beispielsweise das eingesetzte Kapital 100 Euro und das Verlustpotenzial soll auf 10 Euro beschränkt bleiben, dann bilden diese 10 Euro das Risikobudget. Die Wertuntergrenze ergibt sich dann aus 100 Euro - 10 Euro = 90 Euro.
Auch wenn Risikobudgets und Wertuntergrenzen nicht garantiert sind, behalten wir mit ihrer Hilfe Dein Portfolio auch in turbulenten Marktphasen im Griff, denn sie dienen uns als feste Richtgrößen im täglichen Optimierungsprozess.
Kosten
Wie viel kostet euer Produkt im Jahr?
Wir haben für dich eine transparente und faire Kostenstruktur geschaffen:
Für unsere klassischen Anlagestrategien entstehen Dir keine zusätzlichen Kosten für Service, Depot oder Transaktionen. Statt ETFs oder fremder Fonds nutzen wir ausschließlich eigene Fonds. So können wir genau kontrollieren, welche Wertpapiere in unseren Fonds landen und Kostenvorteile realisieren, die wir direkt an unsere Anleger:innen weitergeben.
Die Gesamtkosten der Evergreen-Fonds, die sogenannte Total Expense Ratio (TER) liegt bei 0,79 % pro Jahr und wird direkt innerhalb der Fonds abgezogen, so wie dies für Publikumsfonds üblich ist. Der ausgewiesene Kurs deiner Geldanlage ist also bereits nach Kosten, aber ggf. vor Steuern. Nähere Informationen zu den Kosten der einzelnen Fonds findest du auf der Seite unseres Fondsshops.
ZinsPocket und ZinsPocket Plus
Für unsere ZinsPockets berechnen wir eine Servicegebühr von 0,39 % pro Jahr. Dabei greifen wir auf externe Fonds, wie bspw. Geldmarktfonds zurück. Mehr Informationen zu unseren ZinsPockets findet du hier.
Was ist die TER?
TER steht für Total Expense Ratio, was auf Deutsch Gesamtkostenquote bedeutet. Die TER ist eine Kennzahl, die die jährlichen Gesamtkosten zusammenfasst, die direkt auf der Fondsebene anfallen. Mit Hilfe der TER lassen sich die Gebühren verschiedener Fonds miteinander vergleichen. In den Gesamtkosten enthalten sind beispielsweise Verwaltungsgebühren, Werbe- und Vertriebsausgaben sowie Depotbankkosten.
Da die Kennzahl auf Fondsebene, nicht auf Anlegerebene, berechnet wird, sind Ausgabeaufschlag, Transaktionskosten und performanceabhängige Gebühren nicht in die TER miteinkalkuliert.
Gibt es unterschiedliche Kosten für unterschiedliche Anlagebeträge?
Nein. Bei uns fallen keine unterschiedlichen Kosten für unterschiedliche Anlagebeträge an.
Wäre es nicht unfair, wenn du bei einer kleinen Geldanlage mehr Gebühren zahlen müsstest als jemand, der schon viel Geld anlegen kann?
Wie könnt ihr eure Kosten so niedrig halten?
EVERGREEN ist im Unterschied zu den meisten digitalen Vermögensmanagern ein Fondsmanager, der die eingesetzten Fonds in den Anlagestrategien auch selber managt. Dadurch fallen keine Kosten für fremdes Fondsmanagement an. Den entstehenden Kostenvorteil geben wir an dich weiter und du zahlst für den Vermögensaufbau keine Service- und Depotgebühren. Damit steigerst du deinen Ertrag nach Kosten jedes Jahr.
Eine Analogie:
Eigene Fonds managen = Direktverkauf/Werksverkauf
Beziehst du deine Waren (Kapitalanlage) direkt vom Hersteller (Fondsmanager), bekommst du diese meistens zu deutlich niedrigeren Preisen, denn es ist kein Händler (Bankfiliale, Finanzberater, Online-Vertrieb) dazwischen, der auch etwas am Verkauf der Ware (Kapitalanlage) verdienen möchte.
Sicherheit
Kann ich bei euch mein ganzes investiertes Geld verlieren?
Nein. Als Orientierung für die Verlustrisiken dient deine gewählte Strategie und ihr Risikolevel. Welche Strategie am besten für dich geeignet ist, finden wir gemeinsam im Prozess der Pocketerstellung heraus. Für verschiedene Sparziele kannst du jederzeit verschiedene Pockets eröffnen und für jedes Pocket eine eigene Strategie wählen.
Wie komme ich an mein Geld falls ihr pleite geht?
Dein Geld wird zwar von uns gemanagt, es gehört aber weiter dir. Wir selbst haben keinen Zugriff darauf, sondern steuern lediglich die Fonds, in denen es angelegt ist. Es handelt sich um sogenanntes Sondervermögen, welches nicht Bestandteil von Evergreen ist, sondern immer dir gehört.
Wie ist mein Investment als „Sondervermögen“ geschützt?
Das Kapital, welches in die Fonds fließt, sobald ein:e Anleger:in Fondsanteile bei der Investmentgesellschaft kauft, nennt man Sondervermögen. Dieses Sondervermögen ist vom Vermögen der Investmentgesellschaft und auch von Evergreen getrennt und wird separat bei einer unabhängigen Depotbank gelagert. Damit wird sichergestellt, dass das Kapital im Falle einer Insolvenz vor dem Zugriff Dritter oder ihrer Gläubiger:innen geschützt ist.
Als Anleger:in ist man somit weitreichend (und sogar rechtlich) nicht nur vor Insolvenzen geschützt, sondern auch gegenüber Betrug oder Veruntreuung.
Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) überwacht zudem all diese Prozesse und die einzelnen Institutionen.
Analogie: Den Schlüssel zu dem Tresor, in dem sich das Sondervermögen befindet, behält immer der Anleger oder die Anlegerin selbst. Einen Zweitschlüssel gibt es gar nicht erst.
Fonds
Was ist Evergreen PDI Yin?
Evergreen PDI Yin ist einer der Publikumsfonds von Evergreen. Der Fonds ist sicherheitsorientiert ausgelegt und eignet sich insbesondere für risikoarme Anlagestrategien.
Das Besondere an diesem Fonds ist, dass ihm ein sogenanntes Risikobudget zugeordnet ist. Wertschwankungen können somit auch in turbulenten Börsenphasen innerhalb des Fonds abgeschwächt werden. Das ist ein wichtiger Unterschied zu einem eher statischen Depot bestehend aus ETFs, welches die Marktschwankungen meistens komplett nachvollzieht.
Der Evergreen PDI Yin ist nach Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung klassifiziert („Artikel 8+“) und berücksichtigt neben finanziellen auch ökologische und soziale Kriterien. Der Fonds investiert bevorzugt in Anleihen von Emittenten mit hoher Nachhaltigkeitsqualität und strebt ein besonders verantwortungsbewusstes Risikomanagement an. Ziel ist es, Kapital nachhaltig und schwankungsarm zu erhalten – unter Einbeziehung von Umwelt- und Sozialfaktoren sowie guter Unternehmensführung (ESG).
Hier findest du ausführlichere Informationen zum Evergreen PDI Yin.
Was ist der Evergreen Sustainable World Stocks?
Im Gegensatz zum Mischfonds Evergreen PDI Yin handelt es sich beim Evergreen Sustainable World Stocks um einen reinen Aktienfonds.
Der Evergreen Sustainable World Stocks ist risikoreicher als unser Mischfonds, verspricht aber auch eine höhere Rendite. Daher eignet er sich besonders für langfristige Sparziele, wie die Altersvorsorge oder den Vermögensaufbau, da kurzzeitige Wertverluste ausgeglichen werden können. Er findet in allen EVERGREEN Anlagestrategien Anwendung - mit Ausnahme der Komfort-Strategie. Er kann außerdem über den EVERGREEN Fondsshop erworben werden.
Der Evergreen Sustainable World Stocks ist Artikel 9 klassifiziert. Er verfolgt somit ein konkretes Nachhaltigkeitsziel und fokussiert sich auf Aktien von globalen Unternehmen mit geringen CO2-Emissionen, die im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen stehen.
Hier findest du weitere Informationen zum Evergreen Sustainable World Stocks.
Was ist der Evergreen Sustainable World Bonds?
Der Evergreen Sustainable World Bonds ist ein reiner Anleihenfonds, in den über den Evergreen Fondsshop investiert werden kann.
Bei Anleihenfonds sind die Wertschwankungen im Vergleich zu Aktienfonds in der Regel geringer und die Ertragsentwicklung über die laufende Verzinsung meist stetiger. Der Fonds ist für die Streuung des Anlagerisikos von Aktien und Sparziele mit mittlerer Anlagedauer geeignet.
Der Evergreen Sustainable World Bonds ist Artikel 9 klassifiziert. Er verfolgt somit ein konkretes Nachhaltigkeitsziel und investiert einen Großteil des Fondsvolumens in Green Bonds, also in Anleihen, die ausschließlich nachhaltige Projekte unterstützen.
Hier findest du ausführlichere Informationen zum Evergreen Sustainable World Bonds.
Was ist der Tomorrow Fund?
Der globale Aktienfonds Tomorrow Fund wird von Evergreen für den nachhaltigen Banking-Anbieter Tomorrow gemanagt. Er ist stärker auf bestimmte Nachhaltigkeitsthemen fokussiert als der Evergreen Sustainable World Stocks und investiert vorwiegend in kleinere Unternehmen. Als reiner Aktienfonds besitzt der Tomorrow Fund ein erhöhtes Risiko und eignet sich daher für langfristige Sparziele wie die Altersvorsorge oder den Vermögensaufbau.
Auch der Tomorrow Fund ist Artikel 9 klassifiziert. Bei der Auswahl seiner Wertpapiere ist er noch strenger als der Evergreen Sustainable World Stocks und verfolgt als Anlageziel die Einhaltung des 2-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens.
Hier findest du weitere Informationen zum Tomorrow Fund.
Wo finde ich Informationen zu den Fonds?
Die aktuellen sowie historischen Fondsinformationen zu unseren Evergreen Fonds kannst du hier einsehen. Auf den Fondsdatenblättern werden die wichtigsten Charakteristika der Fonds zusammengefasst und erklärt.
Wichtiger Hinweis: Für Informationen zu den von uns gemanagten Fonds sind ausschließlich die Informationen der Universal Investment maßgeblich, die du in unserem Download-Bereich findest.
Kann man eure Fonds auch woanders erwerben?
Ja.
Um unsere Fonds zu kaufen, benötigst du nicht unbedingt ein Evergreen-Depot. Wir kooperieren mit den meisten Banken und Sparkassen und haben dafür gesorgt, dass Du die Fonds in den meisten Fällen auch bei deiner bestehenden Bank kaufen kannst.
Dazu benötigst du lediglich die Identifizierungsnummern "WKN" oder "ISIN":
- Evergreen PDI Yin (WKN: A2PMXW / ISIN: DE000A2PMXW3)
- Tomorrow Fund R (WKN: A2QK5D / ISIN DE000A2QK5D4)
- Evergreen Sustainable World Bonds R (WKN: A3DQ2W / ISIN DE000 A3DQ2W9)
- Evergreen Sustainable World Stocks R (WKN: A3DQ2Y / ISIN DE000A3DQ2Y5)
Nachhaltigkeit
Wie steht Evergreen zum Thema Nachhaltigkeit?
Für uns steht fest: Geldanlage darf nicht die Welt kosten. Und das meinen wir im wahrsten Sinne des Wortes. Wir sehen Nachhaltigkeit als ein ganzheitliches Konzept, dass nicht beim Produkt aufhören darf. Denn was nützt ein nachhaltiges Produkt, wenn das Unternehmen dahinter nicht nachhaltig agiert?
Aus diesem Grund sind nicht nur all unsere Fonds nachhaltig aufgestellt, sondern auch wir als Unternehmen. So ist Evergreen B Corp zertifiziert und damit nachweislich ein Unternehmen mit einem gesellschaftlichen und ökologischen Mehrwert.
Außerdem ist Evergreen als Unternehmen CO2-neutral durch Kompensation. Das bedeutet: Wir messen jedes Jahr unsere CO2-Emissionen, versuchen, diese kontinuierlich zu reduzieren, und kompensieren alle unvermeidbaren Emissionen durch die Renaturierung von Mooren oder den Kauf von Emissionsrechten am EU-Emissionsmarkt.
Was bedeutet es, dass Evergreen eine B Corp ist?
B Corp steht für „Certified Benefit Corporation“, also zertifizierte gemeinnützige Gesellschaft. Die offizielle Zertifizierung als B Corp wird von der US-amerikanischen Non-Profit-Organisation B Lab vergeben, die weltweit ländereigene Niederlassungen hat.
Um als B Corp zertifiziert zu werden, haben wir ein Assessment bestehend aus 200 Fragen durchlaufen. Dabei wurde genauestens geprüft, welchen Einfluss unser Handeln als Unternehmen auf fünf Impact Areas hat: Unternehmensführung, Arbeitnehmer:innen, Gemeinschaft, Umwelt und Kund:innen.
Die B Corp Zertifizierung zeichnet also das ganzheitliche nachhaltige und sozialverantwortliche Handeln von Evergreen aus, das über unsere nachhaltigen Fonds hinausgeht. Statt der Gewinnmaximierung um jeden Preis stehen bei uns die Bedürfnisse aller Interessensgruppen im Vordergrund, die von unseren Aktivitäten tangiert werden: Stakeholder- statt Shareholder-Ansatz.
Wir sehen uns als Teil der Gesellschaft und wollen unsere Kraft als Unternehmen so positiv wie möglich nutzen. Daher kooperieren wir mit vielen sozialen Organisationen, unterstützen verschiedene Projekte in Leipzig und organisieren jedes Jahr einen Freiwilligentag mit dem gesamten Team.
Damit sichergestellt ist, dass die B Corp Standards weiterhin erfüllt werden, müssen wir uns alle drei Jahre einem erneuten Zertifizierungsprozess unterziehen.
Evergreen ist CO2-neutral durch Kompensation, was bedeutet das?
So gerne wir es auch würden: Leider können wir nicht komplett verhindern, dass wir Emissionen ausstoßen. Aber wir versuchen, sie auf ein Minimum zu beschränken.
Alle CO2-Emissionen, die sich nicht vermeiden lassen (z. B. durch Strom, die Anschaffung von IT-Geräten oder den Betrieb unserer Website) gleichen wir aus: sowohl durch die Finanzierung von Klimaschutzprojekten als auch durch den Kauf von Emissionsrechten des EU-Emissionshandels.
Um die CO2-Emissionen der Jahre 2021 und 2022 auszugleichen, haben wir mithilfe von MoorFutures die Regeneration von natürlichen Mooren in Schleswig-Holstein finanziert. Wir haben uns bewusst für diese Art der Kompensation entschieden, denn Moore sind die größten und effektivsten Kohlenstoffspeicher der Erde. Außerdem war es uns wichtig, einen lokalen Kompensationspartner zu finden, bei dem wir direkt mitverfolgen können, wie unser Geld eingesetzt wird.
Die Emissionen des Jahres 2023 haben wir mithilfe von ForTomorrow ausgeglichen, und zwar sowohl durch den Kauf von Emissionsrechten, die somit der EU-Industrie nicht mehr zur Verfügung stehen, als auch durch die Finanzierung eines Aufforstungsprojekts in Deutschland. Auch bei dieser Projektwahl ging es uns um Regionalität, Effektivität und Dauerhaftigkeit.
Durch die Kompensation unserer Emissionen gelten wir offiziell als CO2-neutral bzw. Net Zero, denn unsere CO2-Emissionen ergeben netto gemessen Null. Eine detaillierte Auflistung unserer CO2-Emissionen veröffentlichen wir jährlich in unserem Nachhaltigkeitsbericht.
Warum sind eure Fonds nachhaltig?
Bei nachhaltigen Fonds werden neben der Rendite bei Investitionsentscheidungen auch ethische, soziale und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Eine offizielle Klassifizierung nachhaltiger Anlageprodukte erfolgt durch die EU-Offenlegungsverordnug. Sie klassifiziert nachhaltige Fonds nach Artikel 8, 8+ und 9.
Der Fonds Evergreen PDI Yin ist Artikel 8+ klassifiziert. Er berücksichtigt damit ökologische und soziale Aspekte bei der Zusammenstellung des Portfolios und investiert zudem einen großen Teil in Impact Investments.
Die Fonds Evergreen Sustainable World Stocks, Evergreen Sustainable World Bonds und der Tomorrow Fund sind nach Artikel 9 klassifiziert. Damit gehören sie zu der nachhaltigsten Produktkategorie und verfolgen sie ein explizites Nachhaltigkeitsziel und stehen in Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen.
Was sind Impact Investments?
Impact Investments sind wirkungsorientierte Investitionen, die neben einer finanziellen Rendite auch nachweislich einen ökologischen und sozialen Mehrwert erzeugen. Für die Klassifizierung als Impact Investment muss eine Anlage aktiv zu mindestens einem der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, den Sustainable Development Goals (SDGs), beitragen.
Als Impact Investment werden in den Evergreen-Fonds alle Anlagen klassifiziert, die unter die Definition von Impact-Aligned und Impact-Generating Investments fallen.
Impact-Aligned Investments:
- Die Geschäftstätigkeit des unterstützten Emittenten trägt zu mindestens einem der SDGs bei.
- Die Gesamtheit einzelner Investments trägt zu einem übergeordneten sozialen oder ökologischen Ziel bei.
Impact-Generating Investments:
- Das Investment unterliegt einem anerkannten nachhaltigen Investmentframework.
- Der Emittent trägt gemäß seiner Satzung zu mindestens einem der SDGs bei. Dies gilt ausschließlich für Emittenten mit öffentlichem Auftrag und offizieller Satzung wie beispielsweise Entwicklungsbanken und andere überstaatliche und staatliche Institutionen.
Hier findest du mehr zum Thema Impact Investments bei Evergreen.
Was bedeutet Artikel-8-Fonds?
Finanzprodukte, die nach Artikel 8 klassifiziert sind, werden auch als hellgrüne Fonds bezeichnet. Sie sind nachhaltig im Sinne der EU-Offenlegungsverordnung und berücksichtigen in ihrem Anlageprozess ökologische und soziale Faktoren.
Unser Wertsicherungsfonds Evergreen PDI Yin ist nach Artikel 8+ klassifiziert. Er berücksichtigt damit nicht nur ökologische und soziale Aspekte bei der Zusammenstellung des Portfolios sondern investiert zudem einen großen Teil in Impact Investments, also wirkungsorientierte Investitionen mit einem nachweisbaren Mehrwert für Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft.
Was bedeutet Artikel-9-Fonds?
Artikel 9 ist die nachhaltigste Produktklassifizierung der EU-Offenlegungsverordnung. Finanzprodukte dieser Kategorie werden daher auch als dunkelgrüne Fonds bezeichnet.
Im Gegensatz zu Artikel-8-Fonds, die lediglich ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen, verfolgen Artikel-9-Fonds ein explizites nachhaltiges Anlageziel.
In diese Produktkategorie fallen unsere Fonds Evergreen Sustainable World Stocks, Evergreen Sustainable World Bonds und Tomorrow Fund.
Warum sind nicht alle Fonds Artikel 9 klassifiziert?
Die Evergreen Aktien- und Anleihenfonds sind nach Artikel 9 klassifiziert. Unser risikogemanagter Mischfonds Evergreen PDI Yin hingegen ist klassifiziert nach Artikel 8+.
Der Grund für diesen Unterschied ist das tägliche Risikomanagement, für das wir die volle Flexibilität im Anlageprozess benötigen. Durch die höheren Nachhaltigkeitsansprüche reduziert eine Artikel 9 Klassifizierung einen Teil dieser Flexibilität, die notwendig ist, um unseren Wertsicherungsfonds so sicher wie möglich zu gestalten.
Dennoch ist auch der Artikel 8+ Fonds von Evergreen so nachhaltig wie möglich aufgestellt. So durchlaufen alle Anlageinstrumente einen mehrschichtigen Auswahlprozess mit strengen ESG Kriterien.
Gleichzeitig investiert der Fonds einen großen Teil seines Volumens in Impact Investments und schafft damit einen positiven Mehrwert für Umwelt und Gesellschaft. Im Vergleich zu unseren Artikel 9 Fonds, die einen Anteil von 100 % Impact aufweisen, besitzt der Artikel 8+ Fonds, Evergreen PDI Yin, einen Impact Anteil von 40–60%.
Welche Ausschlusskriterien wendet ihr an?
Hier findest du eine Übersicht unserer Ausschlusskriterien. Durch diese werden schädliche Investitionen im Hinblick auf Umwelt, Soziales und Unternehmensführung ausgeschlossen.
Bei der Auswahl unserer Anlageinstrumente stützen wir uns auf wissenschaftliche Erkenntnisse und Untersuchungen führender ESG Rating-Agenturen. Durch unseren mehrschichtigen Screening-Prozess stellen wir zusätzlich sicher, dass deine Geldanlage keine Investitionen beinhaltet, die einen negativen Einfluss auf Umwelt und Gesellschaft haben.
Was unterscheidet euren Aktienfonds von einem Industriestaaten Indexfonds / ETF?
Alle Wertpapiere im Evergreen Sustainable World Stocks durchlaufen einen strengen Auswahlprozess mit strikteren Ausschlusskriterien als bei einem regulären nachhaltigen ETF. Zusätzlich wird ein Screening für jedes einzelne Asset durchgeführt und unser interner Nachhaltigkeitsausschuss stimmt darüber ab, ob eine Aufnahme oder Ablehnung erfolgt. Das Portfolio des neuen Fonds ist zudem Paris-aligned, seine Investitionen stehen also in Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens.
Steuern
Wann werden Steuern bei der Geldanlage fällig?
Grundsätzlich wird auf Zinsen, Dividenden und realisierte Kursgewinne eine Abgeltungssteuer fällig. Gemäß dem Einkommenssteuergesetz umfasst diese für alle Steuerzahlenden 25 % zuzügl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Ausgenommen davon ist der Steuerfreibetrag (Sparerpauschbetrag), der aktuell für Einzelpersonen 1.000 Euro beträgt.
Zusätzlich berechnet das Finanzamt jeweils zu Beginn eines Jahres die Vorabpauschale. Diese soll eine Mindestbesteuerung auf Anlegerebene sicherstellen, auch wenn die Fonds ihre Erträge nicht ausschütten. Für ausführliche Informationen hierzu, schau dir gerne unser FAQ zur Vorabpauschale an.
Auch beim sogenannten Rebalancing (Deutsch: Neugewichtung oder Wiederausgleich) eines Portfolios können steuerpflichtige Veräußerungsgewinne anfallen. Grundlegend bedeutet Rebalancing, dass die Wertpapiere in einem Portfolio danach gehandelt werden, dass das Portfolio immer zum individuellen Anlageprofil des Anlegers passt, auch wenn sich die Marktsituation kontinuierlich ändert.
In einem klassischen ETF Portfolio werden bei diesem Umschichtungsprozess alle überschüssigen ETF Anteile verkauft und gleichermaßen wieder neue ETF Anteile gekauft. Durch die Verkäufe können Gewinne realisiert werden, die wiederum gesetzlich steuerpflichtig sind. Das wirkt sich dementsprechend negativ auf deine Ertragserwartung aus.
Bei Evergreen geht das Rebalancing allerdings innerhalb unserer Fonds vonstatten. Wir verkaufen demnach keine Wertpapiere „nach außen“. Dadurch fallen für unsere Kund:innen keine zusätzlichen Steuern an und du hast mehr von dem oben genannten Steuerfreibetrag von 1.000 Euro, den du mithilfe der Steuerautomatisierung jedes Jahr voll ausschöpfen kannst.
Deinen Freistellungsauftrag für dein Depot bei Evergreen kannst du in deinem Account unter „Mein Profil“ vorausgefüllt herunterladen.
Gibt es eine Teilfreistellungsquote für eure Fonds?
Für unsere Aktienfonds Evergreen Sustainable World Stocks und Tomorrow Fund gibt es eine Teilfreistellungsquote (TFQ) von 30 % für Privatanleger:innen. Für den Evergreen Sustainable World Bonds gilt die TFQ jedoch nicht, da es sich bei diesem um einen Anleihenfonds handelt.
Auch für unseren Mischfonds Evergreen PDI Yin gibt es keine TFQ. Das ist aber eigentlich auch gar nicht schlimm, da der Fonds im Vergleich zu Aktien ein niedrigeres Schwankungs- und Verlustrisiko besitzt, welches eher mit einem Anleihen-Fonds vergleichbar ist. Bei diesen Anlage-Alternativen gibt es entweder keine Teilfreistellung (Anleihenfonds) oder sie ist mit 15 % relativ gering (50/50-Fonds).
Der Steuervorteil für einen 50/50 Mischfonds, der die 15 %-ige Teilfreistellung genießt und ca. 3 % bis 6 % Ertrag p. a. erwirtschaftet, lässt sich in etwa wie folgt beziffern:
15 % x 3 % = 0,45 %
0,45 % x 25 % (Kapitalertragsteuer ohne Soli und Kirchensteuer) = 0,11 % Steuervorteil (bei 6 % p.a. Ertrag wären es dann 0,22 % Steuervorteil)
Mit durchschnittlich 0,11 % p.a. bis 0,22 % p. a. fällt der Vorteil am Ende eher gering aus. Wir haben uns deshalb dazu entschieden, kostengünstigere Instrumente anstelle von Einzelaktien im Evergreen PDI Yin zu verwenden, da der Netto-Effekt für unsere Anleger:innen gegenüber der TFQ besser ausfällt. Zudem ist zu beachten, dass alle Erträge innerhalb des jährlichen Sparerpauschbetrags von 1.000 Euro pro Jahr und Person grundsätzlich nicht besteuert werden, und somit bis dahin auch kein TFQ-Vorteil zu Buche schlägt.
Ein steuerlicher Vorteil für die Evergreen-Depots besteht zudem darin, dass außerhalb der Fonds keine Gebühren für Service oder Depot anfallen. Aufgrund des Werbungskostenabzugsverbots könnten solche Gebühren, wie sie bei den meisten digitalen, aber auch klassischen Vermögensverwaltern anfallen, nicht vom Ertrag steuermindernd abgezogen werden. Da sich bei Evergreen diese Gebühren im Rahmen der 0,79 % TER im Fonds widerspiegeln, werden sie implizit von der Steuer abgesetzt.
Dieser Effekt kompensiert dann in den meisten Fällen den Nachteil aus der TFQ.
Bitte beachte, dass es sich hierbei nicht um eine Steuerberatung handelt. Für Details in Bezug auf Deine persönliche Situation, wende dich bitte an eine:n Steuerberater:in.
Was ist die Vorabpauschale?
Die sogenannte Vorabpauschale soll sicherstellen, dass eine bestimmte Mindestbesteuerung auf Anlegerebene stattfindet - auch in Fällen, in denen ein Fonds keine oder eine zu geringe Ausschüttung vornimmt.
Bei der Vorabpauschale geht das Finanzamt von einem fiktiven Steuerertrag aus. Auf diesen haben die depotführenden Stellen (bei Evergreen ist das DAB BNP Paribas) Kapitalertragssteuern einzubehalten.
Die Höhe der Vorabpauschale bezieht sich immer auf das Vorjahr. Wenn die Anteile tatsächlich veräußert werden, werden die bis dahin versteuerten Vorabpauschalen vom Ergebnis des Veräußerungserlöses abgezogen. Das bedeutet, dass sich ein Veräußerungsgewinn mindert (und damit auch die Steuerlast). Bei einem Veräußerungsverlust erhöht die bereits berechnete Vorabpauschale deinen Veräußerungsverlust. Eine doppelte Besteuerung ist also ausgeschlossen.
Liegt ein Freistellungsauftrag in ausreichender Höhe (oder eine Nichtveranlagungsbescheinigung) vor, dann wird die fällige Pauschale dort berücksichtigt.
So wird die Vorabpauschale berechnet:
Die Vorabpauschale ist die Differenz zwischen dem sogenannten Basisertrag des Fonds und der Ausschüttung. Sie wird von den depotführenden Stellen errechnet.
Diese ermitteln zunächst zu Beginn eines Kalenderjahrs (z. B. 1.1.2025) für das vorangegangene Kalenderjahr (z. B. 1.1.2024) den Basisertrag nach der Formel:
Basisertrag = 70 % des jährl. Basiszinses x Rücknahmepreis der Fondsanteile zum Jahresbeginn des vorangegangenen Kalenderjahrs (z. B. 1.1.2024)
Dann ziehen sie vom Basisertrag die Ausschüttung des letzten Kalenderjahrs (z. B. in 2024) ab.
Vorabpauschale* = Basisertrag – Ausschüttung des letzten Kalenderjahres
Bei thesaurierenden Fonds (bei unseren Fonds) entspricht die Vorabpauschale eins zu eins dem Basisertrag, da diese Fonds nichts ausschütten.
*Die Vorabpauschale kann niemals negativ werden.
Wichtiger Hinweis/ Haftungsausschluss: Die steuerliche Behandlung von Kapitaleinkünften hängt von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden oder der jeweiligen Kundin ab. Die Rechtsgrundlagen für die Besteuerung können sich ändern. Evergreen übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen auf dem Gebiet des Steuerrechts. Die zur Verfügung gestellten Informationen ersetzen keine persönliche Steuer- oder Rechtsberatung.
Wie genau senkt ihr meine Steuerlast?
Der Staat fördert Kapitalanlagen durch einen jährlichen Sparerpauschbetrag (früher Sparerfreibetrag) für Erträge aus Kapitalanlagen. Wir sorgen dafür, dass du diesen Freibetrag optimal nutzen kannst – das bedeutet im besten Fall jedes Jahr, anstatt nur einmal am Ende deiner Spartätigkeit. Mit nur einem Klick kann man diese Steuerautomatisierung im eigenen Profil einschalten.
Wie funktioniert’s?
Mit eingeschalteter Steuerautomatisierung überprüfen wir die Ertragssituation im Depot. Um den Freistellungsauftrag jedes Jahr bestmöglich zu nutzen, realisieren wir automatisch Gewinne in Höhe des eingerichteten Freibetrags. Das geschieht durch den Verkauf und anschließend erneuten Kauf der Fondsanteile in entsprechendem Umfang.
Ein Beispiel:
Du legst dein Geld für 10 Jahre an. Nach 10 Jahren hast du einen Gewinn von 10.000 Euro erzielt. Normalerweise wird dein Gewinn nun mit mindestens 25 % besteuert, bis auf den Freibetrag von derzeit 1.000 Euro. 9.000 Euro deines Ertrags werden somit versteuert und 1.000 Euro werden nicht versteuert.
Mit Evergreen kannst du den Freibetrag jedes Jahr nutzen, also 10 x 1.000 Euro. Im Idealfall ist der Gewinn somit steuerfrei (= 10 x Freibetrag i.H.v. 1.000 Euro).
Was kostet das?
Dieser Service ist für Evergreen-Kund:innen komplett kostenlos. Auch Transaktionskosten fallen keine an. Der Verkauf und Kauf der Fondsanteile findet zeitgleich statt. Dadurch bleibt der Kurs identisch und es entsteht kein Kursrisiko.
Ausführlicher erklären wir das Thema auch noch einmal in diesem Blogbeitrag.
Im Beispiel handelt es sich um eine theoretische Erläuterung mit stark vereinfachten Annahmen. Wir sind kein Steuerberater und zur steuerlichen Beratung nicht befugt. Für eine detaillierte Analyse konsultiere bitte deine:n Steuerberater:in.
Wozu brauche ich einen Freistellungsauftrag?
Kapitalerträge sind in Deutschland steuerpflichtig. Dabei gilt eine Abgeltungssteuer von 25 %, zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer, die vom verantwortlichen Finanzinstitut ermittelt und an das Finanzamt weitergeleitet wird.
Wenn du den Ertrag, den du bei Kapitalanlagen erwirtschaftest, vor dieser steuerlichen Belastung schützen möchtest, kannst du dies gemäß §44 des Einkommensteuergesetztes mit Hilfe eines Freistellungsauftrages tun. In diesem Auftrag legst du fest, bis zu welchem maximalen Betrag das verantwortliche Kreditinstitut keine Abgeltungssteuer abführen soll. Hierbei kannst du eine Summe von insgesamt 1.000 Euro freistellen. Bei Ehepaaren sind es 2.000 Euro.
Diese 1.000 Euro kannst du auf alle deine vorhandenen Konten und Depots verteilen. Wenn du beispielsweise bei Evergreen einen Ertrag von 500 Euro jährlich erwartest, kannst du diese im Freistellungsauftrag vor den steuerlichen Abzügen schützen und hast noch 500 Euro für alle anderen Konten (beispielsweise für Zinsen) zur Verfügung.
Sollte der festgelegte Maximalbetrag überschritten werden, muss das Institut die Abgeltungssteuer bezüglich des übrigen Betrags einbehalten und an das Finanzamt überbringen.
Wer es verpasst hat, einen Freistellungsauftrag zu erteilen, kann sich die automatisch fällige Abgeltungssteuer mit Hilfe einer Steuererklärung vom Finanzamt zurückerstatten lassen.
Um automatisch jedes Jahr vom Freibetrag zu profitieren, kannst du in deinem Evergreen-Profil die Steuerautomatisierung aktivieren.
Mehr zum Thema Freistellungsauftrag lernst du in unserem Video oder noch einmal ausführlicher erklärt in unserem Blogbeitrag.
Übrigens: Das Formular für den Freistellungsauftrag kannst du in deinem Depot unter "Profil" online ausfüllen und mittels Zwei-Faktor-Authentifizierung digital unterzeichnen. Um die Einrichtung kümmern wir uns.
Wie kann ich einen gemeinsamen Freistellungsauftrag einrichten?
Ehepaare können einen gemeinsamen Freistellungsauftrag für beide Depots einreichen, um den Freibetrag (ehemals Sparer-Pauschbetrag) in voller Höhe auszunutzen. Hierbei kann eine Summe von bis zu 2.000 Euro freigestellt werden.
Wenn ein Ehepartner den Freibetrag aufgrund von fehlenden Kapitalerträgen nicht vollständig nutzen kann, dann wird der Freibetrag des anderen Ehepartners, um den nicht ausgeschöpften Betrag erhöht. Vorausgesetzt beide Ehepartner haben ein Depot bei Evergreen.
Der Antrag für einen gemeinsamen Freistellungsauftrag kann von einem Ehepartner eingereicht werden, sofern beide Stammnummern eingetragen sind. Die beiden Einzeldepots werden dann von unserem System verknüpft und der Freistellungsauftrag gilt für beide Ehepartner.
Das Formular für den Freistellungsauftrag kannst du in deinem Depot unter „Profil“ online ausfüllen. Dieses Formular muss dann von beiden Ehepartnern unterzeichnet und per Scan an hello@evergreen.de geschickt werden.
Was ist ein Verlustverrechnungstopf?
Gewinne aus Kapitalerträgen müssen normalerweise beim Verkauf besteuert werden. Hat man aber mit anderen Kapitalinvestments Verluste gemacht, können diese mit den Gewinnen gegengerechnet werden. Das funktioniert über den so genannten Verlustverrechnungstopf. Darin werden die Verluste gesammelt und mit späteren Gewinnen ausgeglichen. Nur wenn die Gewinne die Verluste übersteigen, muss die Differenz, also die tatsächliche Rendite, versteuert werden. Verlustverrechnungstöpfe sind jahresüberreifend.
Jede Bank hat einen eigenen Topf für die Verlustverrechnung. Wenn man Depots bei unterschiedlichen Banken besitzt, können die realisierten Gewinne nicht automatisch mit den Verlusten aus einem anderen Depot verrechnet werden. Um bankübergreifend Verluste und Gewinne auszugleichen, benötigt man eine Verlustbescheinigung. Diese muss bis spätestens 15. Dezember jeden Jahres für die Steuererklärung beantragt werden. Wenn eine Verlustbescheinigung ausgestellt wurde, wird der Verlustverrechnungstopf auf Null gesetzt.
Fülle für die Beantragung dieses Formular zur Verlustbescheinigung aus. Das unterschriebene Dokument kannst du per Mail an hello@evergreen.de senden.
Was ist eine Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung)?
Personen mit geringem Einkommen haben mit Hilfe einer sogenannten Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) die Möglichkeit, sich auch über den Sparer-Pauschbetrag hinaus von der Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge befreien zu lassen. Voraussetzung für die Beantragung ist, dass das Gesamteinkommen einschließlich der Kapitalerträge den Grundfreibetrag nicht übersteigt.
Besonders häufig liegen bei Kindern, Studierenden und Rentner:innen die gesamten Einkünfte des Jahres unter dem Grundfreibetrag.
Die NV-Bescheinigung kann beim zuständigen Finanzamt beantragt werden und wird in der Regel für einen Zeitraum von einem bis drei Jahren ausgestellt. Danach muss sie erneut beantragt werden.
Wenn die jährlichen Kapitalerträge 1.000 Euro (oder 2.000 Euro für Ehegatten/Lebenspartner) nicht übersteigen, ist die NV-Bescheinigung nicht erforderlich. In diesem Fall genügt ein Freistellungsauftrag.
Du kannst uns deine NV-Bescheinigung als Scan per E-Mail an hello@evergreen.de zusenden, damit deine Kapitalerträge ohne Abzug der Abgeltungsteuer ausgezahlt werden können.
Wo finde ich meine Jahressteuerbescheinigung?
Deine Jahressteuerbescheinigung erhältst du immer am Anfang jedes Jahres. Du findest das Dokument dann in der Postbox deines Evergreen-Depots.
Hierbei ist zu beachten, dass man eine Steuerbescheinigung nur erhält, wenn Gewinne realisiert wurden und somit Steuern fällig wurden. Unsere Fonds sind thesaurierende Fonds. Alle Erträge werden reinvestiert und erst als steuerpflichtiger Gewinn ausgeschüttet, wenn Anteile bei Auszahlungen verkauft werden.
Solltest du mehrere Konten bei der DAB BNP Paribas oder einer Partnerbank besitzen, dann erhältst du die Steuerbescheinigung immer über das Konto, welches als Erstes existierte.
Zinsen
Wie unterscheidet sich das Zinssparen vom Vermögensaufbau bei Evergreen?
Ob du dein Geld lieber in den Vermögensaufbau investieren solltest oder zu einem Zins anlegst, ist abhängig von deinen finanziellen Zielen. Zinsen sind ein Instrument der Zentralbanken um hoher Inflation entgegenzuwirken. Für kurzfristige Sparziele kannst du von Zinsen profitieren. Allerdings reichen die erzielten Zinsen oft nicht aus, um die steigende Inflation auszugleichen.
Beim Vermögensaufbau investierst du dein Geld in risikoreichere Wertpapiere wie etwa Aktien und Anleihen und wirst dafür mit einer Risikoprämie (Rendite) belohnt. Zwar kann der Wert deines Investments auch mal negativ sein, langfristig wird das eingegangene Risiko allerdings mit einer höheren Rendite über Inflationsniveau belohnt. Für deine mittel- und langfristigen Sparziele solltest du deshalb eine Geldanlage in Betracht ziehen.
Ist der Zinsertrag garantiert?
Im ZinsPocket ist der Zins ist direkt an die Leitzinsen der EZB angelehnt. Werden die Zinsen erhöht, steigert sich automatisch auch der Zinssatz in deinem ZinsPocket und umgedreht bei einer Zinssenkung.
Im ZinsPocket Plus ist der Zinssatz variabel und kann auch innerhalb der Halteperiode von 6 Monaten je nach Marktgeschehen höher oder niedriger ausfallen. Bei dem angegebenen Zinsertrag handelt es sich um eine Hochrechnung. Es kann Zeiten geben, in denen du keine Zinsen erzielst oder mehr als angegeben. Wenn du bereit bist, mögliche Wertschwankungen auszuhalten und dein Geld mindestens 6 Monate entbehren kannst, eröffnest du dir die Chance auf eine attraktive Verzinsung.
Wie funktioniert das ZinsPocket?
Das Evergreen ZinsPocket funktioniert ähnlich wie ein Sparbuch, Tages- oder Festgeldkonto. Wir sparen uns jedoch den Umweg über eine Bank und legen das Geld im ZinsPocket direkt am Geldmarkt für dich an. Geldmarktfonds zählen zu den liquiden und wertstabilen Geldmarktinstrumenten, wie auch Bankeinlagen (Tagesgelder, sonstige Sichteinlagen, Spareinlagen) und Bargeld. Dadurch erhältst du attraktive Zinsen auf Marktniveau.
Wie eröffne ich ein ZinsPocket oder ZinsPocket Plus?
Wenn du bereits ein Depot bei Evergreen besitzt, kannst du einfach in deiner Depotansicht mit Klick auf den Button „Neu“ ein neues Pocket anlegen. Dort wählst du „Kurzfristig Zinsen verdienen“ und navigierst dich durch den kleinen Fragebogen.
Wenn du neu bei Evergreen bist, wähle einfach bei deiner Depoteröffnung “Zinsen kassieren” als Sparziel aus und richte dir dein ZinsPocket oder ZinsPocket Plus ein.
Für wen ist das ZinsPocket Plus geeignet?
Für alle, die ihr Geld mindestens 6 Monate entbehren können und dabei mehr Sicherheit wünschen als bei einem Aktieninvestment: Wenn dir Verlässlichkeit wichtiger ist als maximale Rendite und du trotzdem mehr aus deinem Geld machen möchtest, ist das ZinsPocket Plus genau das Richtige für dich. Das ZinsPocket Plus eignet sich besonders für kurz- und mittelfristige Sparziele.
In welche Wertpapiere investiert das ZinsPocket Plus?
Das ZinsPocket Plus investiert in eine ausgewählte Mischung aus sicheren und professionell verwalteten Anlagefonds.
Der größte Teil des Geldes fließt in verbriefte Unternehmenskredite. Das klingt kompliziert, bedeutet aber: Viele einzelne Unternehmenskredite werden gebündelt und in verschiedene Risikoklassen aufgeteilt. Wir investieren dabei nur in die Klasse mit der höchsten verfügbaren Bonitätsstufe – die sogenannten AAA-Tranchen. Diese stammen aus dem Fonds BNP Paribas Flexi I Structured Credit Europe AAA, der breit streut und sehr strenge Auswahlkriterien anwendet.
Ein kleiner Teil des Geldes wird, wie beim ZinsPocket, in den Geldmarktfonds BNP Paribas Funds Euro Money Market angelegt.
Geldmarktfonds legen das Kapital sehr kurzfristig an – meist bei europäischen Banken oder in sicheren Staatsanleihen. Sie gelten als sehr stabil, haben aber in der Regel eine etwas niedrigere Rendite als andere Anlageformen.
Sollte ich Geld vom ZinsPocket ins ZinsPocket Plus umschichten?
Das kommt darauf an. Bist du dir ganz sicher, dass du in den nächsten 6 Monaten nicht an das Geld heranmusst? Dann kannst du über einen Wechsel nachdenken. Bist du dir unsicher, solltest du mindestens einen Teil des Geldes im „normalen“ ZinsPocket lassen – als Reserve, falls doch etwas Unvorhergesehenes passiert.
Wenn du dich für eine Umschichtung entscheidest, kannst du das entweder selbstständig über die Auszahlen- und Einzahlen-Funktion tun oder du kontaktierst uns unter hello@evergreen.de.
Bitte beachte: Bei beiden Varianten können steuerpflichtige Gewinne anfallen.
Welchen Vorteil hat das ZinsPocket Plus gegenüber Festgeld?
Der größte Pluspunkt des ZinsPocket Plus ist die Chance auf attraktivere Zinsen. Durch die gezielte Anlage in sichere Unternehmensfinanzierungen (nur AAA-Tranchen) und einen schwankungsarmen Geldmarktfonds hast du die Möglichkeit auf höhere Erträge als bei klassischem Festgeld – auch wenn du dafür leichte Zinsschwankungen in Kauf nehmen musst. Das bedeutet, der angegebene Zinssatz ist variabel und kann je nach Marktgeschehen höher oder niedriger ausfallen.
Zudem bleibt dein Geld nach einer Mindesthaltedauer von 6 Monaten täglich verfügbar – ganz ohne Kündigungsfristen oder Gebühren. Das gibt dir mehr Flexibilität als Festgeld, bei dem dein Geld über die gesamte Laufzeit gebunden ist.
Ein weiterer Pluspunkt: Dein Geld wird als sogenanntes Sondervermögen angelegt. Es ist damit – anders als Festgeld, das nur bis 100.000 Euro abgesichert ist – vollständig und unbegrenzt vor einer möglichen Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt.
Welche Risiken gehe ich mit dem ZinsPocket Plus ein?
Mit dem ZinsPocket Plus investierst du in ein Produkt mit etwas höherem Risiko als klassisches Tagesgeld – dafür besteht die Chance auf eine attraktivere Verzinsung. Dein Geld ist für mindestens 6 Monate gebunden und kann in dieser Zeit nicht ausgezahlt werden. Außerdem kann es Phasen geben, in denen keine oder nur geringe Zinsen anfallen. Der angegebene Zinssatz ist nicht garantiert und kann auch innerhalb der Halteperiode von 6 Monaten je nach Marktgeschehen höher oder niedriger ausfallen.
Wir investieren in AAA-Tranchen von verbrieften Unternehmenskrediten – das sind die Teile der Anlage mit der höchsten verfügbaren Bonitätsstufe. Diese stammen aus dem BNP Paribas Flexi I Structured Credit Europe AAA Fonds, der breit gestreut, professionell verwaltet und streng reguliert ist.
Trotzdem solltest du wissen: Steigen die Zinsen stark, kann der Wert der zugrunde liegenden Anleihen sinken. Es besteht ein Kreditrisiko, falls ein Unternehmen ausfällt oder herabgestuft wird. Ein Liquiditätsrisiko kann auftreten, wenn bestimmte Titel vorübergehend schwer verkäuflich sind. Und es gibt ein operationelles Risiko, z. B. bei technischen Störungen oder Verzögerungen bei Abwicklungen. Die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals ist nicht garantiert.
Wichtig: Anders als Tages- oder Festgeld, das nur bis 100.000 Euro über die gesetzliche Einlagensicherung geschützt ist, handelt es sich beim ZinsPocket Plus um sogenanntes Sondervermögen. Das bedeutet: Es ist rechtlich getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft und im Insolvenzfall vollständig geschützt – ohne Betragsgrenze.
Weitere Einzelheiten zu den Risiken sind im Verkaufsprospekt des Fonds zu finden.
Vermögenswirksame Leistungen
Was sind vermögenswirksame Leistungen (VL)?
Vermögenswirksamen Leistungen (VL) sind eine staatlich geförderte Sparform, bei der Arbeitgeber:innen ihre Mitarbeitenden mit bis zu 40 Euro monatlich zusätzlich zum regulären Gehalt unterstützen. Voraussetzung hierfür ist, dass das Geldgeschenk in eine bestimmte Anlageform investiert wird. Am besten du fragst deine Personalabteilung oder deinen Vorgesetzten, ob du vermögenswirksame Leistungen (VL) beanspruchen kannst. Nachteile entstehen für dich dadurch keine.
Das über VL eingezahlte Geld wird automatisch in unseren nachhaltigen Aktienfonds Evergreen Sustainable World Stocks investiert. Die VL von Evergreen sind nicht förderungsfähig.
Wer kann VL beziehen?
Vermögenswirksame Leistungen (VL) können von allen in Anspruch genommen werden, die in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis stehen. Dies umfasst Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aller Berufsgruppen, unabhängig vom Einkommen oder der Position im Unternehmen.
Darüber hinaus können auch Auszubildende, Teilzeitbeschäftigte und geringfügig Beschäftigte vermögenswirksame Leistungen beantragen, sofern sie die oben genannten Anforderungen erfüllen.
Bitte beachte, dass die genauen Bedingungen und Höchstbeträge für vermögenswirksame Leistungen je nach Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder individueller Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber variieren können. Solltest du dir unsicher sein, konsultiere am besten einfach deinen Arbeitgeber oder deine Personalabteilung.
Kann auch mein Ehepartner in mein VL-Depot einzahlen?
Nein, das ist leider nicht möglich. Die Einzahlungen in ein VL-Depot sind direkt mit der Lohnzahlung des jeweiligen Arbeitnehmers verknüpft. Jede Person muss daher ein eigenes Depot eröffnen. Bei Evergreen ist das jedoch ganz einfach und kostenlos möglich. So können alle von den Vorteilen der Vermögenswirksamen Leistungen profitieren.
Was muss erfüllt sein, damit ich VL erhalte?
Die gute Nachricht vorab: Im Grunde genommen gar nicht viel. Alles was du tun musst, ist dich zu erkundigen, ob dein Arbeitgeber VL anbietet und ob du als Arbeitnehmer:in Anspruch darauf hast. Ist das der Fall, solltest du dich als nächstes über die Bedingungen informieren, also z.B. die Höhe der monatlichen Beträge, die Laufzeit des Vertrags und die zugelassenen Anlageformen.
Dann steht dem VL-Sparen nichts mehr im Weg unddDu kannst ganz einfach und unkompliziert dein VL-Pocket bei Evergreen eröffnen. Das ist schon ab 1 € monatlicher Sparsumme möglich.
Was kostet VL-Sparen bei Evergreen?
Im Gegensatz zu einigen anderen Anbietern gibt es beim VL-Sparen bei Evergreen keine Grundkosten. Es gibt auch keine zusätzlichen Kosten oder Gebühren für die VL-Verwaltung oder das Depot. Es fallen lediglich die regulären Fondskosten an und ein VL-Fondssparplan ist schon ab 1 € monatlich möglich.
Worin wird das VL-Geld bei Evergreen investiert?
Das ins VL-Pocket eingezahlte Geld wird automatisch in unseren nachhaltigen Aktienfonds Evergreen Sustainable World Stocks investiert.
Ich habe bereits einen laufenden VL-Vertrag, kann ich trotzdem ein VL-Pocket bei Evergreen eröffnen?
Ja, auch mit einem bestehenden Vertrag kannst du ein VL-Pocket bei Evergreen eröffnen. Gib dafür einfach den neuen Antrag bei deinem Arbeitgeber ab.
Sobald das Geld auf dein VL-Pocket überwiesen wird, wird dein alter VL-Vertrag nicht weiter bespart. Das dort angesparte Geld kannst du dir nach Ablauf der Sperrfrist auszahlen lassen.
Ich habe bereits ein Evergreen-Depot, kann ich darüber auch ein VL-Pocket eröffnen?
Na klar! Da du dich bei Evergreen bereits legitimiert hast, dauert die Eröffnung deines VL-Kontos nur wenige Minuten. Dein VL-Konto erscheint dann einfach als zusätzliche Kachel in deiner Depotübersicht.
Wann kann ich über das Geld meines VL-Pockets verfügen?
VL-Verträge haben eine Sperrfrist bzw. Mindestlaufzeit von sieben Jahren, beginnend am 1. Januar des Jahres, in dem die erste Einzahlung erfolgt. Nach Ablauf der Sperrfrist kannst du über das im VL-Pocket befindliche Geld frei verfügen. Du kannst es selbstständig auszahlen oder in ein anderes Pocket transferieren. Ohne Anweisung wird das VL-Pocket als reguläres Pocket fortgeführt.
Was passiert mit meinem VL-Pocket nach der Sperrfrist?
Nach Ablauf der Sperrfrist kann das im VL-Pocket befindliche Geld selbstständig ausgezahlt, in ein anderes Pocket transferiert oder das Depot gelöscht werden. Ohne Anweisung wird das VL-Pocket als reguläres Pocket fortgeführt.
Greift beim VL-Sparen auch die Steuerautomatisierung?
Ja, unsere Steuerautomatisierung greift auch in deinem VL-Pocket. Du kannst sie einfach in deinem Depot aktivieren, nachdem du einen Freistellungsauftrag eingereicht hast.
Kinderdepot
Was ist ein Kinderdepot?
Ein Kinderdepot ist ein Wertpapierdepot, mit dem du für deinen Nachwuchs Startkapital aufbauen kannst. Bis das Kind volljährig ist, haben beide Sorgeberechtigte oder eine sorgeberechtigte Person Zugriff auf das Depot.
Wie kann ich ein Kinderdepot eröffnen?
So geht's:
1. Registrierung der Erziehungsberechtigten
Alle Erziehungsberechtigten registrieren sich bei Evergreen und legen sich ein kostenloses Depot an.
Du bist allein sorgenberechtigt? Dann benötigst nur du einen Evergreen-Zugang.
Über dein Evergreen-Depot können später jederzeit Anpassungen am Kinderdepot vorgenommen und Änderungen bestätigt werden.
2. Kinderdepot anlegen
Die Eröffnung startet in dem Profil einer beliebigen sorgeberechtigten Person.
3. Dokumente einreichen
Lade die benötigten Unterlagen hoch, um sie an uns zu übermitteln. Folgende Dokumente musst du bereithalten:
- Geburtsurkunde
- ggf. Sorgerechtsnachweis
Anschließend eröffnen wir das Kinderdepot.
Wann kann das Kind auf das Depot zugreifen?
Mit dem 18. Lebensjahr übertragen wir das Depot auf das Kind und die Zugriffsrechte der sorgeberechtigten Personen werden gelöscht.
Können auch andere Geld auf das Kinderdepot einzahlen?
Ja, auch Verwandte und Bekannte können Geld auf das Kinderdepot einzahlen, zum Beispiel als Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk.
Jedes Kinderdepot hat eine eigene IBAN auf die Überweisungen getätigt oder auch Daueraufträge eingerichtet werden können. Das eingezahlte Geld wird dann automatisch investiert und die Sorgeberechtigten darüber benachrichtigt.
Kann Geld aus meinem bestehenden Evergreen-Depot auf das Kinderdepot übertragen werden?
Gern organisieren wir einen kostenlosen Depotübertrag. Damit können Anteile oder das gesamte Ersparte deines Evergreen-Depots auf das Kinderdepot übertragen werden.
Teile uns dazu in einer Mail an hello@evergreen.de mit, was an deinen Nachwuchs transferiert werden soll und wir kümmern uns um den Depotübertrag.
Wie kann ich ein Kinderdepot eröffnen und welche Vorteile bietet es?
Voraussetzung für die Eröffnung eines Kinderdepots ist, dass alle gesetzlichen Vertreter:innen des Kindes der Depoteröffnung zustimmen und selbst ein gebührenfreies Evergreen-Depot besitzen. Das Kinderdepot kann anschließend über die Depots der sorgeberechtigten Personen verwaltet werden. Mit dem Erreichen des 18. Lebensjahrs wird es automatisch auf das Kind überschrieben.
Neben einem Kinderdepot besteht für Sorgeberechtigte auch die Möglichkeit, in ihrem eigenen Depot für das Kind zu sparen, z.B. über ein extra dafür angelegtes Pocket. Diese Variante besitzt den Vorteil, dass das angesparte Geld zunächst weiterhin im Besitz der sorgeberechtigten Personen ist und somit auch zwischenzeitliche Auszahlungen aus dem Depot jederzeit möglich sind.
Bei der Eröffnung von einem Kinderdepot hingegen, gehört das eingezahlte Geld dem Kind selbst. Sobald es volljährig ist, darf es vollständig über das Ersparte verfügen. Bis zu diesem Zeitpunkt haben die Sorgeberechtigten Zugriff auf das Depot und dürfen es verwalten, das Geld aber nicht für eigene Zwecke benutzen.
Ein Kinderdepot bietet insbesondere bei der steuerlichen Behandlung einen entscheidenden Vorteil. Das dort angelegte Geld wird nämlich nicht über die sorgeberechtigten Personen, sondern über das Kind versteuert. Kinder besitzen neben einem Sparerpauschbetrag auch einen eigenen Grundfreibetrag sowie einen Sonderausgabenpauschbetrag. Insgesamt lassen sich aus diesen Freibeträgen jährlich Erträge in Höhe von bis zu 10.581 Euro* steuerfrei realisieren.
Legen die Sorgeberechtigten hingegen in ihrem eigenen Depot ein Pocket für das Kind an, dann werden alle Kapitalerträge auf den eigenen Sparerpauschbetrag angerechnet. Dieser beträgt für Einzelpersonen lediglich 1.000 Euro und für Ehepaare 2.000 Euro. Der letztliche Ertrag der Kinder-Sparsumme kann dadurch deutlich kleiner ausfallen.
Übrigens: Einzahlungen sind bei beiden Sparvarianten jederzeit auch von Personen möglich, die kein Evergreen-Depot besitzen. Das funktioniert ganz einfach per Überweisung an die IBAN des Verrechnungskontos.
*Disclaimer: Wir sind kein Steuerberater und zur steuerlichen Beratung nicht befugt. Für eine detaillierte Analyse konsultiere bitte deine:n Steuerberater:in.
Kann ich über das Kinderdepot in den Fondsshop investieren?
Aktuell können über das Kinderdepot noch keine Anteile im Fondsshop gekauft werden.
Hast du noch weitere Fragen?
- Ruf uns an: +49 341 2425 0070
- Montag bis Freitag
- 09:00 bis 17:00 Uhr
- Schreib uns eine Mail: hello@evergreen.de